Bei Tagesanbruch

Bei Tagesanbruch

4 Antworten zu “Bei Tagesanbruch

  1. Hi,

    an der Geschichte ist viel Wahres dran, das Problem ist meist, dass wenn man etwas erreicht hat, zu erkennen, das es, so wie es in diesem einen Augenblick ist, perfekt ist…
    Die traurige Seite an dem Erkennen der augenblicklichen Perfektion ist die damit einhergehende Erkenntnis, das es wie auf einem einsamen Berggipfel nur noch bergab gehen kann..
    Und um die Metapher weiter zu nutzen kann man sich an der Stelle dann auch aussuchen wie steil es bergab gehen soll, je nachdem in welche Richtung man sich vom Gipfel (der Perfektion) dem Tal entgegen dreht…

    Manchmal ist der Sprung von der Klippe der beste weg, weil es zwar schmerzhaft ist, man aber von der Talsohle schneller wieder einen neuen Gipfel erklimmen kann, als wenn man sich an den mühseligen Abstieg gemacht hätte…

    Und der Weg (zur Perfektion des Augenblickes) ist das Ziel…

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  2. Elisabeth Clarke Dunn

    @controllingthemes
    Es ist eine Geschichte. Nett zu lesen. Man kann auch kurz darüber nachdenken. Mehr aber nicht. Es ist die Momentaufnahme eines armseligen Menschen. Jemand, der Kleingeist genug ist, sich ein Lebensziel zu setzen, das erreichbar ist. Wer das schafft, hat seine Ziele zu niedrig gewählt. Um in der Bergmetapher zu bleiben (die ich übrigens gar nicht passend finde): Wer seine Ziele nicht an den Sternen festmacht, kommt noch nicht mal auf einen Hügel.

    Dieser Mensch flieht. Mit der Begründung der Zielerreichung und der nun notwendigen Veränderung. Veränderung ist ein einfaches Heilmittel. Um an einem Ort zu bleiben und dort glücklich zu sein, benötigt man Charakter (Zitat). Das hat der arme Mensch in dieser Geschichte nicht. Noch nicht einmal den Mumm, es direkt zu sagen – er wählt einen Zettel als Medium. Ein bisschen Mitleid habe ich mit diesem Menschen. Und das war’s dann auch schon.

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  3. @ Elizabeth:

    ich halte es was Veränderungen angeht lieber mit Wolf Biermann, der da gesagt hat: „nur wer sich ändert, bleibt sich treu“

    Da sich meine Umwelt ändert mache ich auch immer neue Erfahrungen, und da ich nie mehr, aber auch nie weniger bin als die Summe meiner Erfahrungen, kann man nicht ohne Veränderung sein, auch wenn dies manchmal erfordert Entscheidungen zu treffen, die andere missverstehen oder verletzten…

    Was die Zielsetzung angeht, geht nicht ein jede Zielsetzung mit einem Wunsch nach Veränderung einher? Heißt dann nicht, das sich besonders hohe Ziele setzen ein Ausdruck nach besonders starken Veränderungen ist? Bedingt dann nicht das verweilen an einem Ort, zwar auf der einen Seite Charakter zu haben wie du sagst, auf der anderen Seite aber auch ein Kleingeistigkeit, weil man sein Ziel erreicht hat, d.h. es war zu niedrig gewählt?

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  4. Elisabeth Clarke Dunn

    @controllingthemes

    Oha. Zielsicher ins Wespennest gestochen. Jetzt bräuchte ich ein Persönlichkeitsprofil von Ihnen. Ihr letzter Satz findet sich übrigens in meinem ersten Abschnitt, Satz 6, wieder. Die Antworten auf Ihre Fragen: 1) Nein. 2) Wahrscheinlich schon. 3) Sag ich ja.

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