Ein Gedanke zur Weihnachtszeit…
Wenn du gibst, gebe mit Freude und einem Lächeln.
Joseph Joubert (1754 – 1824), französischer Essayist
Ein Gedanke zur Weihnachtszeit…
Wenn du gibst, gebe mit Freude und einem Lächeln.
Joseph Joubert (1754 – 1824), französischer Essayist
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
Gebete sind eher nicht so mein Ding. Bei diesem mache ich eine Ausnahme.
Dear Goddess,
I pray for the courage
To walk naked
At any age
To wear red and purple,
To be unladylike,
Inappropriate,
Scandalous and incorrect
To the very end.
Gloria Steinem
Julia Louis-Dreyfus rezitiert es in der Wiser Than Me-Podcastfolge mit Gloria Steinem. Wunderbar.
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Heute ist der erste Advent. Das bedeutet – unter vielem anderen – dass nun bald wieder diverse Sendungen von und mit Loriot über den TV-Bildschirm flimmern werden. Und wenn sich die Gelegenheit ergibt, werde ich sehr gerne die eine oder andere davon ansehen. Ich bin mit Loriots Humor aufgewachsen und finde ihn noch immer großartig. An Loriots Humorverständnis kann man sich ein Beispiel nehmen.
Wer glaubt, Humor bestehe darin, sich über andere Leute lustig zu machen, hat den Humor nicht verstanden. Um komisch zu sein, muss man vor allem sich selber zur Disposition stellen.
Loriot (1923 – 2011)
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Der Zeisig
War einmal ein winz’ges Ding,
So ein kleines Zitscherling,
Sass vergnügt auf seinem Aste,
Sang sein Lied wie es ihm passte.
Sprach die Amsel aus dem Wipfel:
„Ei, du dummer kleiner Zipfel!
Wer nicht besser singen kann,
Der fang’ lieber gar nicht an!“
Jener liess sich nicht bethören,
Sprach: „Es braucht nicht zuzuhören,
Wem mein Liedchen nicht gefällt …
Gross genug ist diese Welt!
Darum lass’ mich doch in Frieden!
Mir hat Gott nicht mehr beschieden,
und ich singe früh und spät
So wie mir der Schnabel steht,
Weil ich lustig bin und heiter …
Wer’s nicht hören mag, geh’ weiter!“
Heinrich Seidel (1842 – 1906)
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Viele kleine Leute, an vielen kleinen Orten, die viele kleine Dinge tun, können das Gesicht dieser Welt verändern.
Sprichwort der Xhosa (Tansania, Südafrika, Botswana und Lesotho), zitiert nach Wikiquote
Wir alle können beitragen, jeden Tag: ein freundliches Dankeschön für den Bäckereiverkäufer oder die Kassiererin, Rücksicht und Hilfsbereitschaft im Straßenverkehr, ein Lächeln für den Nachbarn oder eine Fremde. So viele Möglichkeiten. Und es ist ganz leicht.
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Der November gilt als trübseliger Monat. Das ist er tatsächlich oft; die Tage werden unaufhaltsam kürzer, Nebel und Niesel machen sie düster. Doch manchmal, da kommt die Sonne durch. Da zeigt sich der Himmel in klarem Blau und die Natur leuchtet, sogar kahle Äste und dörre Blätter, so wie heute Nachmittag. Auch das kann der November sein.









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Wenn die Achtsamkeit etwas Schönes berührt,
offenbart sie dessen Schönheit.
Wenn sie etwa Schmerzvolles berührt,
wandelt sie es um und heilt es.
aus dem Zen-Buddhismus
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Mit Beginn der Corona-Pandemie starteten die Hobby-Ornithologen Antonia und Philipp ihren Podcast „Gut zu Vögeln„. In jeder Folge steht eine Vogelart im Mittelpunkt: ihr Gesang, Verhalten, Lebensraum und auch ihre Spur in Musik, Poesie und Popkultur. Antonia und Philipp lieben die Vögel, die um uns herum leben und die wir täglich beobachten können. Diese Liebe und Begeisterung ist in jedem Moment des Podcasts zu spüren und deshalb höre ich ihn so gerne.
Im Mai habe ich mit Folge 1 begonnen und als nächstes steht die Mönchsgrasmücke auf meiner Playlist (Folge 30). Aktuell gibt es 76 Folgen, die neueste ist Anfang Oktober erschienen.
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Die Seele
Die Seele ist wie ein Wind,
der über die Kräuter weht,
wie der Tau,
der über die Wiesen träufelt,
wie die Regenluft,
die wachsen macht.
Desgleichen ströme der Mensch
Wohlwollen aus auf alle,
die da Sehnsucht tragen.
Ein Wind sei er,
der den Elenden hilft,
ein Tau,
der die Verlassenen tröstet.
Er sei wie die Regenluft,
die die Ermatteten aufrichtet
und sie mit Liebe erfüllt
wie Hungernde.
Hildegard von Bingen (1098-1179)
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Gehe einmal im Jahr irgendwo hin, wo du noch nie warst.
zugeschrieben: Tenzin Gyatso, 14. Dalai Lama, buddhistischer Mönch
Meine kurze laienhafte Recherche konnte nicht belegen, ob das Zitat tatsächlich vom Dalai Lama stammt oder ob im Internet nur immer wieder der eine von der anderen abschreibt…
Mir gefällt der Gedanke, egal, wer ihn formuliert hat. Es geht darum, Neues zu entdecken. Das kann ein fernes Land sein oder ein noch unbekannter Spazierweg in der eigenen Stadt. Wenn man „gehen“ bildhaft versteht, kann es ebenso bedeuten, ein Instrument oder eine Sprache zu lernen, eine Sportart auszuprobieren oder ein neues Hobby-Projekt zu beginnen. Oder man kocht mit einer neuen Zutat oder einem außergewöhnlichen Gewürz. Es kann heißen, sich mit einem neuen Thema zu befassen oder ein vertrautes Thema aus einer bisher ungewohnten Perspektive zu betrachten. Man kann ins Kino, Theater oder zu einer Lesung gehen. Oder man liest einen Roman, eine Geschichte, ein Gedicht.
Angesichts dieser schier unendlichen Möglichkeiten könnte man sogar wagen, sehr oft irgendwo hinzugehen, wo man noch nie war – und nicht nur einmal im Jahr.
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