Archiv der Kategorie: Futter für Geist und Seele

Madeira 2018 – Teil 6: Santana

Von unserem Hotelzimmer in Santana konnten wir jeden Morgen den Sonnenaufgang beobachten. (Im Oktober ist der nach acht Uhr, da bin auch ich schon wach.) Hier eine Auswahl der entsprechenden Fotos – in die sich auch zwei Sonnenuntergangsbilder gemischt haben.

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Seinen Namen hat Santana von der Heiligen Anna. In der kleinen Barockkirche Santanas findet sich ein Altarbild der Santa Ana; begrüßt wird man im Eingangsbereich jedoch von der Muttergottes samt Kind. Im Ortszentrum wurden einige der traditionellen Strohdachhäuschen zu touristischen Zwecken neu gebaut. In ihnen findet man die Touristeninfo und ein paar ganz nette Souvenirlädchen.

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Unser Hotel, die Quinta do Furāo, mutet paradiesisch an. Eine herrliche Lage direkt an der Steilküste mit fantastischem Ausblick. Ein wunderbarer Garten mit bunten Blüten und Weinreben. Ein Ort für Ruhe und Müßiggang. Das Eiligste dort sind die Eidechsen, die sich auf den Steinmäuerchen sonnen und flink in die Mauerritzen fliehen, wenn man ihnen zu nahe kommt.

Auch beim zweiten Mal hat uns Madeira verzaubert. Und wer weiß, vielleicht kommen wir irgendwann ein drittes Mal.

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Madeira 2018 – Teil 5: Levadas

Levada-Wanderungen sind der Klassiker auf Madeira. Zwei Levada-Wanderungen, die wir 2015 zum ersten Mal gegangen sind, haben wir im Oktober 2018 wiederholt: Die Levada do Rei entlang zum Ribeiro Bonito und den Weg zum Caldeirão Verde (grüner Kessel) bei Queimadas.

Während wir im Juni 2015 bei durchwegs trockenem Wetter idyllisch picknickend rasten konnten, standen wir diesmal an den jeweiligen Zielpunkten im Regen und mümmelten Müsli-Riegel. Glücklicherweise hat es nicht durchgängig geregnet und das satte perlende Grün und die tiefen fließenden Wolken haben einen besonderen Reiz. Und der entschädigt für die Pfützen und rutschigen Wege.

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Entlang der Levada do Rei zum Ribeiro Bonito

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Von Queimadas zum grünen Kessel

Madeira 2018 – Teil 4: Fanal

Der Fanal ist eine Hochebene im Nordwesten der Insel. Madeiras älteste Lorbeerbäume stehen hier, knorrig und oft mit Moos oder Flechten bewachsen. Baumheide, Wacholder und Ginster wachsen neben kräftig grünen Wiesen. Der schnell ziehende Nebel taucht die Landschaft in eine geheimnisvolle Atmosphäre, in der die Zeit langsamer zu vergehen scheint. Es hätte mich kaum verwundert, Baumgeister und Waldelfen zu entdecken oder den Brontë-Schwestern bei ihrem täglichen Spaziergang zu begegnen.

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Madeira 2018 – Teil 3: Ilhas Desertas

Die Ilhas Desertas liegen 18 km vor der Südostküste Madeiras. Sie sind Naturschutzgebiet und – von der kleinen Station für Naturforscher abgesehen – von Menschen unbewohnt. Von Funchal aus werden Tagesbootstouren zu den drei kargen Inselchen angeboten. Auf der Hinfahrt hat uns erst ein Regenbogen begleitet, später kamen Delfine zur Stippvisite.

Wegen zu hohen Wellengangs an der Bucht der Forschungsstation konnten wir leider nicht wie geplant an Land gehen. Schade zwar, aber so liefen wir keine Gefahr, von der endemischen Tarantula-Art Lycosa Ingens angegriffen zu werden (siehe auch diesen Beitrag zu Spinnen).

Auf der Rückfahrt haben wir uns erst noch gesonnt, dann setzte starker Regen ein. Die letzte knappe Stunde verbrachten alle Passagiere ein wenig gedrängt und vom Regen angefeuchtet unter Deck. Zum Glück machte mir die Schaukelei des Bootes nichts aus. Aber in den ersten Stunden, nachdem wir wieder an Land waren, hatte ich beständig das Gefühl, der Boden unter meinen Füßen würde schaukeln.

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Madeira 2018 – Teil 2: Ponta de São Lourenço

Felsig und karg ist der Ostzipfel Madeiras, die Halbinsel São Lourenço, und bildet so einen starken Kontrast zum immergrünen und buntblühenden Rest der Insel. Gerade darin liegt der Reiz. Der Wanderpfad führt stetig auf und ab vorbei an verschiedenfarbigen, teils bizarr geformten Felsformationen und spärlich bewachsenen Wiesenflächen und eröffnet beeindruckende Ausblicke auf die Halbinsel selbst, das tiefblaue Meer und die Ilhas Desertas (zu diesen mehr im nächsten Teil).

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Madeira 2018 – Teil 1: An der Nordostküste

Zum ersten Mal haben wir zum zweiten Mal an demselben Ort unseren „Sommerurlaub“ verbracht. Nach 2015 ging es im Oktober 2018 wieder nach Madeira. Gewohnt haben wir in einem wunderbaren Hotel in Santana an der Nordostküste, mit großartigem Blick auf dieselbe. Es gibt vielfältige Wanderwege im Nordosten, teils mit Steilküsten-Blick, teils durch Lorbeer- und Farnwälder. Und so sieht das dann aus…

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Zum Staunen

Die Auswirkungen der Zentrifugalkraft auf das menschliche Denkvermögen untersucht das Institute for Centrifugal Research in Florida. Dr. Nick Laslowicz präsentiert anschaulich die erstaunlichen Ergebnisse der Forschung. Bei mir hat es über zwei Minuten gedauert, bis ich… aber seht selbst!

Das Video ist übrigens Teil einer hervorragenden Ausstellung der Kunsthalle München. Nur noch bis zum 13.01.2019.

Auch dieses Video ist in der Ausstellung zu sehen:

Man mag darüber streiten, wie authentisch die Kampagne des Kosmetikherstellers ist. Unbestritten ist, wie allgegenwärtig vollkommen unrealistische Schönheitsideale sind. Menschenfeindlich und potentiell gefährlich. Leute, die sich so etwas ausdenken, waren wahrscheinlich zu oft im Wedding Cake oder Steam Pressure Catapult unterwegs…