Archiv der Kategorie: Das Buch

Herbstbilanz

Einen guten Monat früher als üblich werfe ich einen Blick aufs fast vergangene Jahr 2010 zurück…

Mein Hobby Schreiben hat nach noch mehr Raum verlangt – und ich habe diesen gerne eingerichtet. Seit März nehme ich an einem Fernstudium für Autoren (v.a. solche, die es werden wollen) teil. Es gibt ganz klassisch gedruckte Studienhefte mit Lerninhalten und Übungen sowie Einsendeaufgaben, die von erfahrenen Autoren beurteilt werden. Bisher bin ich mit dem Konzept recht zufrieden – auch wenn ich weniger schnell vorankomme als vorgesehen…

Richtig stolz bin ich darauf, dass eine meiner Geschichten von einem Verlag entdeckt und in deren Kalender für die Adventszeit abgedruckt wurde. Berühmt bin ich deswegen natürlich nicht – aber viele Große haben einmal klein angefangen. 🙂

Und dann noch das größte Ereignis, der Auslöser dieses Eintrags: Nein, ich bin nicht schwanger. Wer will nochmal raten? … Ich wechsle den Job. Nach über acht Jahren bei einer kleinen aber feinen Agentur gehe ich in den Konzern, und zwar in den mit S am Anfang und am Ende. 

Es kam dazu durch das Zusammentreffen von: Hunger auf Neues; nur vage Aussicht auf signifikante Weiterentwicklung im alten Job; dem Wunsch nach weniger Arbeitszeit und – natürlich – der passenden Gelegenheit. Ab 01.12. bin ich also an einer neuen Wirkungsstätte tätig. Ich bleibe in meiner bisherigen Stadt, wandere dort nur ein Stück in Richtung Süden.

Die vermehrte Freizeit durch den neuen Job will ich wiederum ins Schreiben investieren… und so schließt sich der Kreis.

Mein Fazit für 2010: Generativität endet nicht zwangsläufig im Kreißsaal 😉

Winter is the season of the imagination

… sagt Sting in der Dokumentation über die Entstehung seines neuen Albums “If on a Winter’s Night”. Eine spannende Sammlung von alten Weisen, klassischen Stücken und Volksliedern über den Winter; leise und besinnlich, spirituell und wunderbar zum Schreiben.

Kamron kommt im Winter… 🙂

 

Gut Ding… ihr wisst schon…

Die neue Kamron-Geschichte ist immer noch nicht fertig. Die Storyline steht nach wie vor und die passt auch, aber ich habe einige grobe Unlogiken und quatschige Passagen entdeckt.

So ist das immer, wenn ich einen längeren Text schreibe: Beim Lesen von älteren Abschnitten kommt schmunzelndes Kopfschütteln auf. Und die Gewissheit, dass das so nicht bleiben kann. Also geht’s in die nächste Runde. So lange, bis ich sicher bin, dass der Text gut genug für meine kleine, aber feine Leserschaft (mich eingeschlossen) ist.

Sorry, ein wenig dauert’s noch… Ich hoffe, der Herbst bringt mir Schreiblust.

Es bewegt sich wieder

Seit einem knappen Monat nimmt das Arbeit-Freizeit-Verhältnis vertretbare Werte an. Das gibt mir endlich wieder Raum, Dinge zu bewegen: meine Muskeln beim Sport und meine Schreibfeder!

„Kamron und der Schattenmagier“ steht in Rohform. Teils noch in Stichworten, teils schon in erstem Wurf formuliert; die Storyline ist da. Ab Mitte September möchte ich mit der Veröffentlichung beginnen. Freue mich schon auf Leser und Kommentare!

 

Detail

And the world keeps on turning…

Die Zeiten bleiben turbulent… Freunde heiraten, andere bekommen Kinder, wieder andere ziehen zusammen 🙂 … der Job fordert immer noch alles, Kollegen gehen, andere kommen… musikalische Jugendidole sterben, andere veröffentlichen tolle neue Alben… und was macht die Schreiberei?

Der Freizeitmangel schlägt sich weiterhin nieder…
Im Urlaub musste ich erst mal mein literarisches Konsumbedürfnis decken (= lesen), so dass die Produktion (= schreiben) relativ kurz kam. Und seit der Rückkehr… ist nix passiert. Doch die Hoffnung stirbt zuletzt. Das Ziel: Grobstory (zur Erinnerung: Kamron 2 ist in Arbeit) bis Ende Juli, danach wage ich noch nicht zu planen.

Keine rosigen Aussichten? Na ja, es knospt zumindest.

Knospe

LEeecht am Ende des Tunnels

Aus der Hoffnung wird langsam Gewissheit: Es gibt ein Leben außerhalb der Arbeit! Mein Arbeitspensum liegt immer noch über dem Soll, aber allmählich nimmt es erträgliche Ausmaße an. Und was noch wichtiger ist: der Druck verhält sich ebenso.

Das Beste: Der Korsika-Urlaub ist inzwischen in greifbare Nähe gerückt. Meine Hauptaufgaben dort: Lecker essen, lange ausschlafen, die Gegend anschauen, lesen und natürlich auch schreiben. Darauf freue ich mich besonders, denn die letzten Wochen habe ich keine einzige Zeile zustande gebracht…

Ziel ist, die Kamron 2 Geschichte in einer Grobfassung zu Ende zu bringen und möglichst noch mit der ersten Runde Feinschliff zu beginnen. Hervorragenderweise steht mir in diesem Urlaub auch ein digitales Eingabegerät für meine kreativen Schübe zur Verfügung. Der geneigte Leser erkennt es an der Überschrift dieses Beitrags.

Und neben Kamron fällt auf der Insel bestimmt noch die eine oder andere Anregung für Blog-Einträge ab. Vive la France! Ich freu mich schon. 🙂

Les loisirs – qu’est-ce que c’est ?


In den letzten Wochen hatte ich ausgiebig Gelegenheit, mein Überstundenkonto zu befüllen. Und in den nächsten Wochen geht’s noch munter weiter so… Der Trost dabei: Es lohnt sich. Ein klasse Team stellt gerade ein hervorragendes Ergebnis auf die Beine.

 

Eine der Folgen meiner drastisch reduzierten Freizeit ist leider, dass die Kamron-Geschichte so gut wie gar nicht voran gekommen ist. Ich hab noch nicht mal den Kopf frei genug, um über die Handlung nachzudenken. Der Zeitplan muss also geschoben werden… um ein bis zwei Monate.

 

Einem langgehegten Ziel bin ich jedoch trotz Stress näher gekommen: Ich habe einen Französisch-Sprachkurs (so mit Lehrbuch und CD dazu) erworben, um meine verschütt gegangenen Kenntnisse aus fünf Schuljahren wieder auszugraben. Ich hoffe, zwei geplante Urlaube in Frankreich dieses Jahr sind Anreiz genug. Alors, on y va !

 

Juan Les Pins