Postkarte der Woche (05/2020)

Der Maler Gustav-Adolf Mossa wurde 1883 in Nizza geboren und starb dort 1971. Seine Bilder werden dem Symbolismus zugeordnet und viele von ihnen sind im Musée des Beaux-Arts in Nizza zu sehen, zum Beispiel „La Sirène repue“ (die gesättigte Sirene) von 1905.

Postkarte der Woche (04/2020)

Wir bleiben noch eine Weile in Nizza, weil es dort so schön ist. Ab der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts verbringen betuchte Engländer gerne den Winter an der milden Côte d’Azur. Ab ca. 1820 wird ein Spazierweg entlang der Baie des Anges gebaut und bekommt bald den Namen „Promenade des Anglais“.

Der Maler Angelo Garino (Turin 1860-Nizza 1945) hält die Promenade 1922 in einem Ölgemälde fest. Eine Postkarte desselben kann man im Musée d’Art et Histoire im Palais Messéna in Nizza kaufen.

Postkarte der Woche (03/2020)

Wir gehen auf Reisen! Erste Station: Nizza. Hier eine Ansicht des Jardin & Hôtel des Anglais um 1890.

Postkarte der Woche (02/2020)

Gute Vorsätze zum neuen Jahr sind nach wie vor beliebt, obwohl sie meist schnell wieder gebrochen werden. Viele Menschen nehmen sich vor, weniger zu essen oder zumindest gesünder. Es gibt in Deutschland jedoch über 1,6 Millionen Menschen, die ein ganz anderes Problem haben: Sie sind auf die Hilfe der Tafeln angewiesen, um ihren Teller überhaupt vernünftig füllen zu können. Die mehr als 940 Tafeln in Deutschland helfen dabei, Lebensmittel zu retten und sie an Bedürftige zu verteilen. Seit ein paar Jahren unterstütze ich die Tafel meiner Heimatstadt durch eine regelmäßige Spende, und so habe ich die Postkarte der Woche zugeschickt bekommen. Schau über deinen Tellerrand!

Sonnenträumerei

Sonnenschein sehen wir so gut wie nie. Höchstens einmal ganz kurz, in den seltenen Momenten, wenn der Regen aufhört, bevor wir unser Ziel erreicht haben. Für Sonnenwetter sind wir nicht gedacht. Wir schützen vor Nässe und Schmutz. Das ist unsere Aufgabe, ja, unsere Bestimmung! Und die erfüllen wir. Zuverlässig, jederzeit. Schneematsch, Dauerregen, Dreck, der vom Waldboden hochspritzt: kein Problem für uns! Wir sind aus dem richtigen Stoff gemacht. Wasserfest, schmutzabweisend, schnell trocknend. Und unsere silbern reflektierenden Streifen sorgen dafür, dass uns niemand übersieht! Wir stehen für Komfort und Sicherheit.

Natürlich werden wir nicht jeden Tag gebraucht. Unsere Freizeit verbringen wir zusammengelegt in der großen Schublade der Schuhkommode. Da ist immer was los! Verschiedenste Schuhe wohnen dort mit uns. Stiefeletten, Sneakers, Ballerinas und sogar Sandalen mit feinen Riemen, zehenfrei! In der Schublade herrscht reger Austausch. Was man da für Geschichten hört! Vor allem die Sandalen sprechen viel über den Sommer, wenn es heiß ist; sie erzählen von weichem Gras oder gar feinem Sand. Und von der Sonne. Von ihrem Licht, das strahlt und wärmt, manchmal fast verbrennt. Von langen hellen Abenden schwärmen die Sandalen, von den Farben am Himmel, wenn die Sonne untergeht, sanft und mild. Das können wir uns gar nicht richtig vorstellen. Das geben wir aber nicht zu. Wir sind ganz still und träumen vom Sonnenschein.

Postkarte der Woche (01/2020)

Alles Gute fürs neue Jahr!

2019 stand im Zeichen der Lyrik und somit des Wortes. 2020 wird es bildlicher, mit einer wöchentlichen Postkarte; gesammelt unterwegs, auf Reisen, oft in Museen, als Erinnerung und Mitbringsel für mich selbst.

In der Berlinischen Galerie ist noch bis 27.01.2020 die Ausstellung „original bauhaus“ zu sehen. Dort können sich Besucher in einen Stahlrohrsessel entsprechend dem Original von Marcel Breuer setzen und eine Bühnenmaske nach Oskar Schlemmer vors Gesicht halten – Fotografieren erlaubt. Im besten Fall sieht man dann so aus wie die berühmte Unbekannte, deren Ablichtung es als Postkarte es im Museumsshop gibt.

In der Bretagne im Mai – Teil 8 (letzter)

Rennes ist die Hauptstadt der Bretagne und war die letzte Station unseres Urlaubs. Von den etwa 216.000 Einwohnern sind über 60.000 Studenten; Rennes ist entsprechend lebendig und quirlig. Wir unternahmen unseren ausgedehnten Altstadtspaziergang Sonntagvormittag – da war es angenehm ruhig.

Der Dienstwagen der chemischen Fakultät?

Nachmittags dann schlendern und lesen im Parc du Thabor…

Eine bretonische Cola zur Erfrischung…

Und zum Abschluss eine Promenade durch den Rosengarten…

Rennes unterhält einige Städtepartnerschaften, eine davon mit Erlangen, wohin uns TGV, ICE und Regionalexpress wohlbehalten zurückbrachten. Mein liebes Frankreich, es war wieder wunderbar!