Monatsarchiv: September 2007

The Police und die neue Generation

Samstagabend habe ich im Olympiastadion in München The Police kennen gelernt. Natürlich kannte ich sie schon vorher (ich war ja auch bereit einen stolzen Preis für das Ticket hinzulegen), ich hatte sie nur nie richtig als Gruppe wahrgenommen. The Police war einfach die Band, in der Sting war, bevor er Solokarriere machte.

Dass Stewart Copeland und Andy Summers ebenso begnadete Musiker sind, war mir nicht klar. Sind sie aber und zusammen waren die Drei einfach großartig. Man hat ihnen angemerkt, dass sie richtig Bock darauf haben, nach 30 Jahren noch mal ordentlich zu rocken. Und das haben sie auch getan.

Für mich wieder so eine der Gelegenheiten, mich komplett lebendig zu fühlen: Ich hab mir streckenweise beim Mitsingen die Seele aus dem Leib gebrüllt, teilweise stand ich aber auch nur mit großen Augen und Ohren da und hab die Musik gespürt.

Hier ein Mitschnitt von „Wrapped Around Your Finger“ aus Amsterdam, den fand ich gelungen:

Im Vorprogramm gab’s eine Band namens Fiction Plane. Wie ich heute herausgefunden habe, ist der Frontmann kein anderer als Stings Sohn. Gar nicht schlecht (and he’s good looking, too!):

Futter für Geist und Seele: Musik- und Lesetipps – Maria Mena

Willkommen bei einer neuen Kategorie! Hier möchte ich mit euch aus meiner Sicht lohnenswerte Literatur und Musik teilen.  

Den Start mache ich mit meiner neuesten musikalischen Entdeckung: Maria Mena. Eine Sängerin aus Norwegen; jung, hübsch und tiefgehend gefühlvoll. Ihre Musik ist eingängig, aber alles andere als oberflächlich. Hauptthema: Liebe (glücklich und unglücklich). 

Ich habe mir gleich zwei Alben von ihr gekauft: das aktuelle („Apparently Unaffected“) und eins aus dem Jahr 2004 („White Turns Blue“). Ich finde beide sehr gut. 

Wer das Tanzbein schwingen möchte, sollte lieber zu etwas anderem greifen. Doch wer sich von einer sanften Stimme entführen lassen will, ist bei Maria Mena genau richtig. Musik, die tief berührt, wenn man mit offenem Herzen zuhört. 

Auf sie gestoßen bin ich, als ich das Video zu „Just Hold Me“ zufällig auf MTV (ja, auf den Musiksendern kommt manchmal auch noch Musik) gesehen habe. Der Song hat mich gleich beim ersten Hören eingefangen. Und dann hat Amazon sie mir auch noch empfohlen. Da war die Sache klar.

I have to praise you

Menschen sind soziale Wesen. Die Beziehungen, die wir zu anderen haben, prägen unsere Persönlichkeit und geben uns wichtige Impulse zur eigenen Weiterentwicklung. In meinem Leben hat es eine Reihe entscheidender Menschen gegeben. Zu Beginn vor allem Eltern und Großeltern, später dann Freundinnen und noch ein wenig später: natürlich Jungs!  

Mit diesem Beitrag möchte ich mich bei drei von den Jungs bedanken, die eine besondere Rolle in meinem Leben gespielt haben und es immer noch tun. 

Zuerst und am wichtigsten: der Mann, mit dem ich den Großteil meines bewussten Lebens verbracht habe. Du hast mich zum ersten Mal lieben lassen. Was für ein großartiges und mächtiges Gefühl! Du hast mir erlaubt, mich komplett fallen zu lassen und hast mich ohne Einschränkung aufgenommen. Du hast mir die sichere Basis gegeben, von der aus ich mich auf die Suche nach mir selbst machen konnte. Diese Basis funktioniert bis heute. Mit dir habe ich unvergleichliche Komplizenschaft und Harmonie erlebt. Deshalb kann ich heute einschätzen, was für eine fantastische Sache eine Beziehung sein kann! Und du bist immer noch einer der wichtigsten Menschen in meinem Leben. Deine Meinung und dein Rat sind mir teuer. Ich werde in neuen Beziehungen nichts Vergleichbares suchen, denn was wir hatten bleibt einmalig. 

Dann, nach der Trennung, haben zwei andere Jungs großen Einfluss genommen: der Mann mit der verminderten Küchenorganisation und der Inder. Unsere hemmungslos durchfeierten Nächte waren einfach herrlich und zu dem Zeitpunkt genau das, was ich gebraucht habe. Ihr habt die weitgehend ungezähmte Seite in mir geweckt. Sie war zweifelsohne schon da, sie hat nur meist geschlummert. Tja, nun ist sie hellwach und wird sich auch so bald nicht wieder schlafen legen. Aber es geht keinesfalls nur ums Ausgehen: die Zeit mit euch hat mich offener, lockerer und deutlich extravertierter werden lassen. Das hat sich auf mein gesamtes Verhalten und Selbstverständnis ausgewirkt und ich möchte sagen, durchgehend positiv. 

Zusammenfassend: ich preise euch drei! Habt Dank und seid versichert, dass ich mit einem glücklichen Lächeln an euch denke. Durch euch bin ich exzellent gewappnet für den nächsten Mann, der einen dauerhaft bleibenden Eindruck hinterlassen wird.