Zwei Wochen am Iseosee: Iseo (Teil 3 von 9)

Das Städtchen Iseo am südlichen Ende des Sees gibt ihm seinen Namen. Eine gelungene Uferpromenade und ein hübscher Ortskern laden zum Flanieren ein. Augenscheinlich mögen die Lombarden große Tiere, die an Gurten schweben. In Iseo trifft man auf ein Rhinozeros (wie in Brescia) und einen Elefanten. An der Piazza del Sagrato finden sich gleich drei Kirchenbauten. In der einen Kirche zeigen Fresken Szenen eines Totentanzes. Direkt vor dem Eingang noch ein Rhinozeros: diesmal metallisch verhüllt. Kurz vor der Heimfahrt mit der Iseobahn noch ein Eis in der Waffel: Waldbeere und Schokolade.

An einem anderen Tag erkunden wir die Torbiere del Sebino, ein großes Naturschutzgebiet, das direkt am südwestlichen Ende von Iseo beginnt. Die Torfmoore sind Heimat für viele, teils seltene Wasservögel. Von drei Haupteingängen aus, die an verschiedenen Enden der Moorlandschaft liegen, kann man auf Entdeckungsreise gehen. Zu Beginn unserer Tour verläuft der Weg leider in unmittelbarer Nähe der vielbefahrenen Straße. Der Lärm mindert das Naturerlebnis, die Blicke sind trotzdem schön. Später rückt die Straße zum Glück in etwas weitere Entfernung. Besonders reizvoll finde ich den südlichen Teil, der am Monastero di San Pietro in Lamosa beginnt. Der Weg ist gesäumt von Olivenbäumen und Schilf. Gegen Ende des Rundgangs begegnen uns zwei junge Kaninchen, die sich bei ihrem Nachmittagssnack kaum stören lassen.

Eine Antwort zu “Zwei Wochen am Iseosee: Iseo (Teil 3 von 9)

  1. wieder wunderbare Einblicke 🙂 Liebe Grüße Hanna

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