Archiv der Kategorie: Futter für Geist und Seele

Mein Poetenfest 2025

Zum Liegen auf der Wiese war es diesmal ein wenig zu kühl, fürs Lauschen auf den Bänken und Stühlen war’s ideal: das Wetter beim 45. Erlanger Poet*innenfest. Hier mein persönlicher Bericht.

Ulrike Draesner: penelopes sch( )iff
Draesner belebt den Mythos Odyssee neu aus Sicht der Frauen, allen voran Penelope, die mit 100 Frauen in See sticht, nachdem ihr durch den Krieg brutalisierter Gatte als Herrscher nicht mehr tragbar ist. Das Gespräch mit Draesner nach der Lesung hat mich begeistert: die Motivation, die Idee, das Anliegen des Werks. Die Umsetzung als „Postepos“ – ein „Text- und Klanggewebe“ laut Programmheft – spricht jedoch nicht zu mir, lässt mich außen vor, so dass ich nicht mit an Bord kommen werde. Ich wünsche Penelopes Schiff jedoch alles Gute.

Natascha Gangl: DA STA
Jedes Jahr bin ich gespannt auf den/die Bachmann-GewinnerIn. Oft entwickeln diese Texte eine Sogkraft, die mich als Zuhörerin bannen. Das bleibt diesmal weitgehend aus. Keine Verzauberung, es bleibt beim anerkennenden Interesse.

Jakob Hein: Wie Grischa mit einer verwegenen Idee beinahe den Weltfrieden auslöste 
Das Highlight des Samstags für mich! DDR, 1980er Jahre. Um die Handelsbeziehungen zum sozialistischen Bruderland Afghanistan zu stärken, hat Jungaktivist Grischa eine geniale Idee: in Deutsch-Afghanischen Freundschaftsläden an den Grenzübergängen zur BRD verkauft die DDR Haschisch aus Afghanistan an Westler. Ein durchschlagender Erfolg! Humorvoll mit leichter Feder erzählt und trotz der Skurrilität glaubwürdig. Ist auf meiner Einkaufsmerkliste.  

Kristine Bilkau: Halbinsel
Auf dem Poetenfest 2018 hat mich „Eine Liebe in Gedanken“ begeistert. Mir scheint, „Halbinsel“ hat einen ebenso poetisch geradlinigen Ton. Die junge erwachsene Tochter zieht nach einem Zusammenbruch zur Mutter zurück auf die Halbinsel an der Nordsee. Eingespielte Rollen brechen dadurch auf und alte, bislang verborgene Missverständnisse treten zutage. Kandidat Nr. 2 für meine Einkaufsmerkliste.

Jehona Kicaj: ë
Der Buchstabe „ë“ kommt aus dem Albanischen, wird ausgesprochen in etwa wie das „e“ am Ende von „Gedanke“. Die Familie der Erzählerin flieht in den 1990ern aus dem Kosovo nach Deutschland und erlebt den Kosovokrieg 1998/99 aus der Ferne. Zum Trauma kommen Desinteresse und Ignoranz der Deutschen. Die Lesung und das anschließende Gespräch waren augenöffnend und berührend.

Dmitrij Kapitelman: Russische Spezialitäten
Es gibt Parallelen zu Kicajs „ë“: beide Romane sind autofiktional und schildern das Leben von Familien, die in den 1990ern nach Deutschland kamen, als die heutigen Erzähler noch Kinder waren. Und im Heimatland herrscht Krieg. Kapitelmans Familie stammt aus Kiew und betreibt seit Langem einen Laden mit russischen Spezialitäten in Leipzig. Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine zieht sich ein Graben durch die Familie: die Mutter steht treu zu Russland, ganz anders als der Sohn. Für den Roman reiste Kapitelman mitten im Krieg nach Kiew und berichtet davon nicht nur im Buch, sondern auch im Gespräch nach der Lesung – einfühlsam und humorvoll, trotz aller Schrecken.

Daniela Dröscher: Junge Frau mit Katze
Darauf war ich enorm gespannt. „Lügen über meine Mutter“ habe ich sehr gern gelesen. Im neuen Roman erzählt Dröscher die Geschichte weiter; jetzt steht die erwachsene Tochter als Ich-Erzählerin im Mittelpunkt. Wieder geht es um einen Frauenkörper – diesen plagen unzählige Krankheiten, die Ärzte sind oft ratlos. Was ist mit der Physis dieser jungen Frau – und was mit ihrer Psyche? Lesung und vor allem das Gespräch machen neugierig – ebenfalls ein Kandidat für die Einkaufsmerkliste.

Raoul Schrott: Atlas der Sternenhimmel und Schöpfungsmythen der Menschheit
Ein wahrhaft krönender Abschluss am Sonntagabend im Markgrafentheater. Was für ein Buchprojekt! Auf 1280 Seiten (=4 kg) versammelt Schrott 17 Sternenhimmel von allen Kontinenten: von den Alten Ägyptern zu den Aborigines und den Inuit, aus China, Indien und Tahiti. Der Sternenhimmel ist weltweit kulturgeschichtlich von immenser Bedeutung: Urahnen, Helden, Götter und Schöpfungswesen finden sich dort; Sagen und Mythen spiegeln sich im Sternenglanz. Raoul Schrott hat aus seinem Buch nicht gelesen, er hat einfach erzählt. So fesselnd, dass ich ihm noch zwei weitere Stunden hätte zuhören wollen.

Beseelt von der abschließenden Veranstaltung und dem gesamten Wochenende geht es kurz vor 22.00 Uhr nach Hause. Entspannt auf dem Fahrrad, immer mal wieder mit einem Blick nach oben zu den Sternen.

Mein Poetenfest 2024

Das Poet*innenfest ist einer der Gründe, warum ich Erlangen so liebe. Ausgabe Nr. 44 lockte mit vielen Veranstaltungen, doch ich habe mich auch diesmal wieder auf die beiden Lesenachmittage im Schlossgarten „beschränkt“. „Beschränkt“ zu Recht in Anführungszeichen, denn die Lesungen boten – wie gewohnt – eine beeindruckende Bandbreite an Themen und Perspektiven. Bei 30 Grad und blauem Spätsommerhimmel ließ es sich auf einer Decke auf dem Rasen mit einem gelegentlichen Eis bestens lauschen. Hier meine Favoriten.

Stefanie de Velasco: Das Gras auf unserer Seite
Drei Frauen in Berlin hinterfragen ihre Lebensentwürfe: Ist das Gras auf der anderen Seite nicht vielleicht doch grüner? Es geht ums eigene Älterwerden und das der Eltern, um Beziehung und Freundschaft, in humorvoller und unverblümter Sprache.

Tijan Sila: Der Tag, an dem meine Mutter verrückt wurde
Der diesjährige Gewinner des Ingeborg-Bachmann- Preises. 1981 in Sarajevo geboren, kam Tijan Sila mit 13 als Kriegsflüchtling mit seinen Eltern nach Deutschland. Seine Eltern können den Krieg nicht abschütteln. Während der Vater manischer Sammler von Elektroschrott wird, fällt die Mutter in einen tiefen Wahn.

Nora Bossong: Reichskanzlerplatz
Der Student und spätere Diplomat Hans Kesselbach ist die Erzählstimme dieses Romans, der das Leben von Magda Behrend porträtiert. Jene Frau, die durch die Heirat mit dem Unternehmer Günther Quandt 1921 in die Oberschicht aufsteigt und später als Magda Goebbels die „First Lady“ des Nazi-Regimes wird. Es geht um Mitttäterschaft und wie aus dem kleinen Bösen das große Böse erwächst.

Valerie Fritsch: Zitronen
August wächst in einem Dorf in den Bergen auf. Von den Eltern erfährt er Gewalt: der Vater schlägt, die Mutter macht ihn krank, um dadurch Aufmerksamkeit und Anerkennung zu erhalten (Münchhausen-Stellvertretersyndrom). Was wird aus einem Kind, das unter solchen Umständen aufwächst? Valerie Fritsch hat für ihren Roman zahlreiche Interviews mit Opfern und Tätern von Gewalt geführt.

Luca Mael Milsch: Sieben Sekunden Luft
Die Ich-Erzählerin Selah sehnt sich nach Ruhe. Sie meldet sich krank und fährt an die See. Ihre Kindheit, geprägt von einer komplizierten Beziehung zur überforderten und ehrgeizigen Mutter, wird in der Abgeschiedenheit gegenwärtig. Gekonnt wechselt Luca Mael Milsch in die Tonlage des Kindes. Der Roman erzählt von einer allmählichen Befreiung, an deren Ende der Atem fließen kann.

Zora del Buono: Seinetwegen
Die Autorin spürt ihrem Vater nach, der 1963 kurz nach ihrer Geburt bei einem Autounfall ums Leben kam – weil im VW Käfer, in dem er unterwegs war, eine Kopfstütze fehlte. Bei ihrer Recherche stößt Zora del Buono auf ungeahnte Zusammenhänge und schließlich auch auf E.T. – den Verursacher des Unfalls.

Anna Katharina Hahn: Der Chor
Der Mikrokosmos eines Stuttgarter Frauenchors scheint auf den ersten Blick harmonisch. Doch es knirscht im Mittelschichtsidyll. Im Autorinnengespräch nach der Lesung wurde eine fulminante zweite Hälfte mit Wendungen und Katastrophen angekündigt. Ich bin gespannt!

Virtuos umrahmt wurden die Lesenachmittage von der Klangkünstlerin Dorit Chrysler, die mit ihren Stücken auf dem Theremin (ein berührungslos zu spielendes elektronisches Musikinstrument) eine ganz besondere Atmosphäre zauberte.
Danke einmal mehr für ein großartiges Wochenende, liebes Poet*innenfest!

Aufmunterung der Woche (35/2024)

Heute wird die Büchergilde Gutenberg 100 Jahre alt. Bei seiner Tagung in Leipzig beschloss der Bildungsverband der deutschen Buchdrucker am 29. August1924 die Gründung einer gewerkschaftlichen Buchgemeinschaft. Durch günstige und dabei handwerklich hochwertige Bücher sollte der Arbeiterschaft der Zugang zu Bildung erleichtert werden. Und noch heute verfolgt die Büchergilde das Ziel, Literatur in hochwertiger Ausstattung für alle zugänglich zu machen.

Seit 2013 bin ich Mitglied und freue mich jedes Quartal auf ein neues Buch. Mir gefällt die Bandbreite des Programms: Klassiker, Wiederentdeckungen, Neuerscheinungen in Belletristik und Sachbuch, haptisch und visuell ausgezeichnet. Vergnügliche Aufmunterung für alle, die Bücher nicht nur lesen, sondern lieben.

Zwei Wochen am Iseosee: das Schönste für jeden Sinn (Teil 9 von 9)

Am Ende des Urlaubs fragen wir uns, was uns besten gefallen hat, was die eine schönste Sache war. Die Antwort ist schnell klar: die eine schönste Sache gab es nicht. Es gab viele schönste Sachen! Mindestens eine schönste Sache für jeden Sinn.

Fürs Auge: die Aussicht auf den See
Der unverstellte Blick aufs Wasser von unserer Wohnung beruhigt und entspannt. So betrachte ich oft die Spiegelung der grünen Hügel und das strahlende Blau bei Sonnenschein, beobachte die sanften Wellen und die leichte Strömung oder folge einem Boot für ein paar Augenblicke, bevor ich wieder in mein Buch versinke…

Fürs Ohr: das Glockenläuten von Santa Eufemia
In Sicht- und Hörweite unserer Wohnung befindet sich die Kirche von Vello. Der Glockenschlag zur vollen und halben Stunde gibt zeitliche Orientierung; nachts wird geruht. Jeden Abend um halb acht läuten die Glocken eine Melodie. Oft ist es das Finale aus Beethovens 9. Sinfonie, die Ode an die Freude, die Europahymne. Manchmal singe ich leise mit: Freude schöner Götterfunken, Tochter aus Elysium. Wir betreten feuertrunken, Himmlische, dein Heiligtum…

Für die Nase: der betörende Duft des Sternjasmin
Zum ersten Mal fällt mir der Geruch in Marone auf. Er kommt von einem üppigen Kletterbusch, der eine Steinmauer bedeckt. Ich stecke meine Nase in die kleinen sternförmigen weißen Blüten. Der warme, süße Duft lässt mich lächeln. Ich mache ein Foto, um später herauszufinden, was das für eine Pflanze ist. Wir finden Sternjasmin an vielen Stellen, vor allem in Ortschaften. Sternjasmin wird als leicht giftig eingestuft und kann Kopfschmerzen verursachen. Das passiert bei mir nicht, mich macht der Duft einfach nur glücklich.

Für den Gaumen: Eisessen im Strandcafé Barbar in Marone
Eiscreme gehört einfach zu einem Urlaub in Italien. Gleich zu Beginn entdecken wir die Barbar direkt am Seeufer am Ortsende von Marone. Wir bestellen Eis und Cappuccino. Beides schmeckt exzellent und so wird die Barbar für zwei Wochen unser Stammcafé.

Für die Hände: Kaffeezubereitung mit dem Espressokocher
Urlaub tut auch deshalb gut, weil man andere Handgriffe erledigt als üblich, auch für gewohnte Tätigkeiten wie z.B. das Zubereiten von Kaffee. In unserer Ferienwohnung gibt es einen typisch italienischen Espressokocher für den Herd. Zu Hause haben wir so etwas nicht. Und auch keinen Gasherd. Die Kaffeezubereitung wird so zu etwas Besonderem, einem Urlaubssouvenir.

Am 04. Juni fahren wir nach Hause. Glücklich, entspannt, aufgetankt. Und darauf vorbereitet, dass wir möglicherweise nicht reibungslos nach Hause kommen. Der Starkregen Ende Mai hat in Süddeutschland schwere Schäden angerichtet und die Bahnverbindungen weitgehend lahm gelegt. Wir haben aber Glück. Der Eurocity von Verona holt seine Verspätung fast wieder ein, bis wir in München einfahren. Der gebuchte ICE nach Nürnberg steht am Abfahrtsgleis bereit. Und steht und steht… aber wir sitzen bequem und sind geduldig. Schließlich fahren wir los und kommen nach langer Fahrt erschöpft und zufrieden zu Hause an.

Grazie per la meravigliosa vacanza, bellissima Italia!

Zwei Wochen am Iseosee: Heimatgefühle (Teil 8 von 9)

Nach gut einer Woche in Vello passiert, was in jedem tollen Urlaub passiert: Wir fühlen uns zu Hause und scheinbar unbedeutende Kleinigkeiten sind der Quell für Glücksmomente und Zufriedenheit.

Vello
Ferienzuhause
Seeblick entspannt
Schwalbenzwitschern, Spatzentschilpen, Entenschnattern
Zitronenbaum vor der Tür
Kirche untertunnelt für die Iseobahn
Glocken läuten Beethovens Neunte
Olivenblütenregen am Gartentor
Süßes Leben
Urlaubsglück

Zwei Wochen am Iseosee: noch drei Wanderungen (Teil 7 von 9)

Von Bossico zur Fonte Fredda
Vom Bergdorf Bossico im Norden des Sees bei strahlendem Sonnenschein zur Ortschaft Ceratello. Wunderbare Blicke auf den See nach Süden hin, im Norden entdeckt man ferne schneebedeckte Gipfel. Wir gelangen in den Wald, die Route führt nun stetig bergauf. Unser Ziel: die Fonte Fredda, eine kalte Quelle. Nun ja, eher ein Wasserhahn… das Wasser ist jedenfalls erfrischend. Weiter durch grün leuchtenden Wald, immer wieder weite Blicke, eine Bergalm, später Wiesen und schließlich wieder Bossico.

Zur Panchina Gigante bei Riva di Solto
Vom hübschen Küstenort Riva di Solto aus bergan zum Weiler Zangolo und weiter zum idyllisch gelegenen Ort Fonteno. Von dort führt ein breiter schattiger Weg zur Panchina Gigante, einer überdimensional großen Parkbank, von der aus man Blicke über Riva di Solto und den nördlichen Teil des Sees genießen kann. Durch Wald, Wiesen und die Ausläufer von Riva di Solto wieder zurück ans Seeufer, wo diesmal kein Eis, sondern eine kalte Cola erfrischt.

Von Nistisino zur Santa Maria del Giogo
Abenteuerliche Autofahrt auf engen steilen Straßen in den Ort Nistisino. Leicht bergan durch lichten Wald zur Santuario del Santa Maria del Giogo. Das Kirchengebäude ist leider abgeschlossen, der Kirchplatz lädt jedoch zur Rast ein. Der Rückweg verläuft über den Sentiero degli Elfi. Elfen sehen wir keine, dafür den See und die Monte Isola aus neuem Blickwinkel, Bäume und Blümchen, weidende Kühe und ganz zum Schluss, zurück in Nistisino, sehr viele Wanderwegweiser.

Es ist unser letzter Urlaubstag und nachdem wir die Rückfahrt auf einer etwas längeren und nervenschonenderen Route gemeistert haben, genießen wir einen letzten großen Eisbecher in unserem Lieblingscafé in Marone. Hach!

Zwei Wochen am Iseosee: Corna Trentapassi (Teil 6 von 9)

Hinter unserem Ferienhaus in Vello ragt einer der schönsten Aussichtsberge des Iseosees auf: die Corna Trentapassi. Der Aufstieg zum 1.248 m hohen Gipfel ist direkt von Vello aus möglich, wir wählen jedoch Zone, einen höher gelegenen Ortsteil von Marone, als Ausgangspunkt. Das sind immer noch knapp 600 Höhenmeter – für mich herausfordernd genug.

Corna Trentapassi
Start
in Zone
Hinauf durch Wald
Steile Rampen und Kehren
Wald endet, du trittst heraus:
Herrliche Blicke auf Täler und See
Weiter über den steilen Bergrücken
Verdiente Rast am Gipfelkreuz
Schmetterling und Sonnenschein
Vorsichtiger Abstieg
Geschafft!

Zwei Wochen am Iseosee: Monte Isola (Teil 5 von 9)

Die Monte Isola misst knapp 5 km2 und ist damit die größte Binnenseeinsel Südeuropas. Von der Ostseite des Iseosees ist sie ganz leicht mit Shuttle-Booten zu erreichen. Der höchste Punkt der Insel ist die Kirche Santuario della Madonna della Ceriola. Ein beliebtes Wanderziel – auch für uns.

Monte Isola
Bootsfahrt,
fünf Minuten
Pescheria Maraglio pittoresk
Kurzer Bummel, dann hinauf
Waldweg, Weiler, drei Tropfen Regen
Am Kreuzweg entlang das letzte Stück
zum Ziel Santuario della Madonna della Ceriola
Ruhemoment: am Marienbildnis ein Licht entzünden
Rundumblick auf Insel und See
Hinab durch Olivenhaine, Blumenwiesen,
Steinhäuser im Sonnenschein
Ausklang in
Carzano

Aufmunterung der Woche (32/2024)

Seit letzter Woche ist es veröffentlicht, das Programm des 44. Erlanger Poet*innenfestes. Bei der „Revue der Neuerscheinungen“ kenne ich diesmal kaum einen Namen. Viel Potenzial also für spannende Entdeckungen. Ich freu mich!

Jenny Erpenbeck 2021 bei ihrer Lesung aus „Kairos“, für das sie dieses Jahr als erste Deutsche den International Booker Prize erhalten hat. Am 31.08. gibt es einen Autorinnenabend mit ihr im Markgrafentheater.

Zwei Wochen am Iseosee: Marone (Teil 4 von 9)

Marone liegt wunderschön unterhalb eines Bergmassivs, das den Süden des Sees vom Norden trennt. Der ruhige Ortskern von Marone ist 2 km von unserer Ferienwohnung entfernt und wir gehen dorthin häufig zu Fuß: zum Einkaufen, zum Wandern und zum Eisessen.

Marone
Sternjasminduft
Ruhige Gassen
Uferpromenade zum Flanieren
Olivenbäume begleiten den Aufstieg
zur Eremo di San Pietro
Weite Blicke und Glockengeläut
Rückweg im Sonnenschein
Eisbecher im
Strandcafé