Monatsarchiv: Februar 2007

Hilfe, ich brauche niemanden!


Es reicht nicht zu wollen. Es reicht nicht es sich zu wünschen. Wenn es sich nicht richtig anfühlt, wird nicht gesprungen.

Manchmal glaube ich, das ist Problem ist, dass ich selbst alles kann, was ich im Leben brauche. Ich verdiene okay viel Geld und schaffe es, nicht gleich alles wieder auszugeben. Ich kann kochen, Wäsche waschen und die Wohnung einigermaßen sauber halten. Ich kann planen, Entscheidungen treffen und Probleme lösen. Ich kann nicht nur Glühbirnen austauschen, sondern auch Löcher in Wände und die Decke bohren und elektrische Lampen anbringen. Ich kann alleine durch ein fremdes Land reisen und fühle mich sehr wohl dabei. Ich bin auf niemanden angewiesen. Da muss also schon einiges passieren, wenn es etwas Dauerhaftes werden soll.

 

Es muss mir die Sprache und den Verstand rauben. Mich so verrückt machen, dass ich alle Vorsicht und Verteidigung vergesse. Es muss mich durch die Luft wirbeln und zu Boden werfen, ohne mir die Knochen zu brechen. Muss mich so hungrig machen, dass ich nicht mehr schlafen will. Es muss meinen Geist und meine Seele überwältigen, so dass ich die Unendlichkeit spüren kann.

Es muss mich so tief berühren, dass mir klar wird, dass ich vielleicht doch jemanden brauche. Ich freue mich darauf.

 

Die gute alte Liebe

Die Liebe ist mächtig und mitunter gnadenlos. Hier sind drei ihrer Gesichter.

Ach so, man möge mir den Schmalzfaktor des Textes verzeihen, ich war irgendwie in so einer nostalgischen Jahreswendenstimmung, als ich ihn geschrieben habe. 🙂

Liebe – verloren 

Von Begeisterung & Hingabe
zu Innigkeit & Harmonie
zu eigenen Wegen & Trennung

Wann haben sie angefangen, ihre Liebe zu verlieren?
Als er in eine andere Stadt zog?
Als sie den neuen Job annahm?

Vielleicht.

Die Liebe ging verloren, doch die Freundschaft bleibt.

Liebe – unmöglich 

Von Schwärmerei & Leidenschaft
zu Gleichklang & Magie
zu Vernunft & Abstand

Warum war ihre Liebe unmöglich?

Weil er nicht frei war für sie?
Weil sie keine Kraft mehr hatte? 

Vielleicht.

Die Liebe war unmöglich, doch das unsichtbare Band bleibt. 

Liebe – zurückgewiesen

Von Neugier & Spiel
zu Sehnsucht & Hoffnung
zu Enttäuschung & Schmerz

Warum wurde die Liebe zurückgewiesen?  Weil er nicht offen für sie war?
Weil sie sich nicht weiter bemühen konnte?

Vielleicht.

Die Liebe wurde zurückgewiesen, was bleibt ist die Erfahrung.