Traum und Wirklichkeit

Neulich habe ich geträumt, dass ich vor einer Art Anzeigetafel stehe. Dort sind nach und nach immer mehr Meldungen zur aktuellen Lage weltweit erschienen: Tote in Syrien, Wahlbetrug in Russland, Neo-Nazis in Deutschland, wischi-waschi Klimagipfel, Überschuldung in Europa, skrupellose Finanzmarktmacher, Strahlen in Japan, …

Im Traum habe ich eine tiefe Traurigkeit empfunden und die Gewissheit: Wir werden es nicht schaffen.

Im krassen Gegensatz dazu mein eigenes kleines Leben: Ein wirklich schönes und erfolgreiches Jahr ist gestern zu Ende gegangen.

Nach einem Jahr im neuen Job habe ich das Gefühl, ich bin angekommen und freue mich auf den weiteren Weg. Auch privat ist alles prima, im Frühling steht ein Umzug in eine tolle neue Wohnung an. Schreibtechnisch war 2011 hervorragend, viele neue Geschichten sind entstanden und sogar das erste gedruckte Werk. Mit meinem Fernstudium bin ich gut und erfolgreich vorangekommen, auch wenn zwischenzeitlich Panikattacken und Selbstzweifel bekämpft werden mussten.

Meine persönliche Wirklichkeit ist ungeheuerlich viel besser als die globale Wirklichkeit. Zur Revolutionärin tauge ich allerdings nicht, so dass sich mein Gewissen auch 2012 mit regelmäßigen wohltätigen Spenden und möglichst umweltfreundlichem und aufrichtigem Verhalten zufrieden geben muss.

Wir werden sehen, was das neue Jahr bringt.

 

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