11 Tag im Spa
Schwitzen im Dampfbad
Schweben im Solebecken
Zur Ruhe kommen
12 Schwitzhüttenritual
Steine feuerheiß
Dunkel, Kräuterdampf, Gesang
Den Wurzeln ganz nah






11 Tag im Spa
Schwitzen im Dampfbad
Schweben im Solebecken
Zur Ruhe kommen
12 Schwitzhüttenritual
Steine feuerheiß
Dunkel, Kräuterdampf, Gesang
Den Wurzeln ganz nah






Veröffentlicht unter Futter für Geist und Seele
Frauen, die nichts fordern, werden beim Wort genommen – sie bekommen nichts.
Simone de Beauvoir
Letzten Dienstag, einen Tag vor dem internationalen Weltfrauentag, war in diesem Jahr der Equal Pay Day in Deutschland. Bis dahin haben Frauen seit Jahresbeginn im Schnitt im Vergleich zu den Männern kostenlos gearbeitet – in ihren bezahlten Jobs.
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
Die Singvögel werden frühlingsmunter. Ich höre die Melodie der Amsel früh am Morgen, die Meise pfeift durchdringend, und die Spatzen zwitschern und tschilpen aufgeregt. Es ist aber noch recht kalt, deswegen sitzen die Spatzen oft aufgeplustert auf dem Dach oder im Gebüsch. Manchmal sitzen drei nebeneinander, das sind Erich, Franz und Hans.
Die Drei Spatzen In einem leeren Haselstrauch Da sitzen drei Spatzen, Bauch an Bauch. Der Erich rechts und links der Franz Und mitten drin der freche Hans. Sie haben die Augen zu, ganz zu, Und obendrüber da schneit es, hu! Sie rücken zusammen dicht an dicht. So warm wie der Hans hats niemand nicht. Sie hören alle drei ihrer Herzlein Gepoch. Und wenn sie nicht weg sind, so sitzen sie noch. Christian Morgenstern
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
8 Rund um Lüsen: Flittrunde
Hoch zur Kapelle
Weiter Blick ins Lüsner Tal
Waldweg steil hinab
9 Rund um Lüsen: Panoramaweg
Waldbadpromenad‘
Kreuzweg am plätschernden Bach
Baumgrüne Rücken
10 Rund um Lüsen: Historische Handwerkerzone
Bachwasser gab Kraft
für Mühle, Sägwerk, Schmiede
Geschichte im Jetzt
Veröffentlicht unter Futter für Geist und Seele
„Das Fräulein stand am Meere“ von Heinrich Heine lässt mich immer wieder schmunzeln, egal, wie oft ich es lese.
Das Fräulein stand am Meere Das Fräulein stand am Meere Und seufzte lang und bang, Es rührte sie so sehre Der Sonnenuntergang. Mein Fräulein! sein Sie munter, Das ist ein altes Stück; Hier vorne geht sie unter Und kehrt von hinten zurück.
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
6 Von der Plätzwiese zum Strudelkopf
Almwiesenkühe
Dolomitenrundumsicht
Weltkriegsruinen
7 Damwildgehege beim Hotel Trenker
Fell und Augen braun
Bewegungen anmutig
Vorsichtig und flink

Veröffentlicht unter Futter für Geist und Seele
Eine Woche Wohlfühlurlaub in einem kleinen Ort nahe Kufstein liegt hinter mir. Die Pause und ich konnten viel Zeit miteinander verbringen.
Pause
Rose Ausländer
Die Pause braucht mich
um sich zu sammeln
verstohlen
hol ich aus ihrer
entzündlichen Stille
den Funken
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
Was für ein herrliches Leben hatte ich! Ich wünschte nur, ich hätte es früher bemerkt.
Colette
Das Zitat der französischen Schriftstellerin Colette (1873-1954) lädt uns ein, immer einmal wieder inne zu halten und zu reflektieren: Wie ist es in meinem Leben gerade? Was macht mich zufrieden und glücklich – und woran spüre ich das? Was gefällt mir nicht? Kann ich es ändern und wie kann ich das angehen? Oder muss ich mich damit abfinden und Frieden schließen?
Colettes Lebenslauf auf Wikipedia spricht auf jedem Fall für ein sehr bewegtes und produktives Leben – und macht neugierig auf ihre Werke.
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
Letzte Woche ist mein VHS-Literaturkurs für dieses Semester zu Ende gegangen. Wir haben unter anderem Tove Ditlevsen gelesen. Ihre autofiktionale Kopenhagen-Trilogie erzählt von ihrer Kindheit in den 1920ern im ärmlichen Arbeitermilieu, ihrem Weg zur anerkannten Schriftstellerin und ihrer Medikamentensucht, die sie nicht dauerhaft besiegen kann. Ditlevsen fesselt durch ihren treffsicheren Blick, unsentimentalen Ton und außergewöhnliche Bilder. Die Trilogie ist keine Weichspül-Belletristik, dennoch fühle ich mich als Leserin von ihr reich beschenkt.
Die Autorin, Übersetzerin und Literaturwissenschaftlerin Ilma Rakusa hat es folgendermaßen formuliert:
Ich halte es in der heutigen Zeit für ein wunderbares und notwendiges Privileg, sich mit Literatur zu beschäftigen. Literatur ist ein Medium der Geduld, der geschärften Wahrnehmung…, der Schönheit, die ich schwebende Vieldeutigkeit genannt habe. Und sie leistet das Paradox, glücklich zu machen, auch wenn sie von Unglück spricht.
Veröffentlicht unter Aufmunterung der Woche
4 Wöggenalm
Wiese, Wald, Talblick
Kühe bimmeln, Almhirt rät
Rückweg im Regen
5 Pragser Berg
Sonniger Bergkamm
Blick auf St. Veit und Schmieden
Schattiger Waldweg
Veröffentlicht unter Futter für Geist und Seele