Imposant: Das Deutsche Museum in München

Zugegeben, Maschinen sprechen nicht wirklich zu mir. Ich verspüre keinen Drang, herauszufinden, wie sie funktionieren. Auslöser für meinen Besuch im Deutschen Museum war eine Sonderausstellung zu Leonardo da Vinci, den ich als Maler sehr verehre.

Nachdem der Eintritt bezahlt und die Zeit reichlich war, wollte ich dennoch einen kurzen Blick auf die regulären Sammlungen werfen. Nach zwei Minuten war klar: Ein kurzer Blick wird nicht reichen! Es gibt so viel zu sehen und zu bestaunen, selbst wenn man nicht erkunden will, wie alles zusammenhängt und aufeinander wirkt. Der imposanten Ästhetik der Technik konnte ich mich nicht entziehen.

Thematisch ist im Deutschen Museum einfach alles zu finden: von der Schiff- zur Luft- zur Raumfahrt, zur Herstellung und Verarbeitung von Glas, Papier oder Stoffen, zu Fotografie und Film, zur Stromerzeugung, zum Bergbau, zur Robotik, … bis hin zu einem Foucault’schen Pendel. Beeindruckende Ausstellungsstücke, didaktisch ansprechend arrangiert.

Auch mein eigentlicher Besuchsgrund, die Sonderausstellung „Leonardo da Vinci: Vorbild Natur – Zeichnungen und Modelle“ (noch bis 03.08.2014), ist lohnenswert. Dass Leonardo nicht nur gemalt hat, sondern sich auch mit Kriegsmaschinen und Fluggeräten beschäftigt hat, wusste ich bereits. Die Ausstellung lässt mit bemerkenswerten Modellen und leicht aufzunehmender Hintergrundinformation den Ingenieur und Erfinder Leonardo lebendig werden.

Das Deutsche Museum erhält von mir eine uneingeschränkte Besuchsempfehlung, auch für Nicht-Techniker!

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