Ein Glaubensbekenntnis

Jeder Mensch hat bestimmte Ansichten, Vorstellungen, Werte. Dinge, die ihm wichtig sind und an die er glaubt. Bei manchen ist es die große Liebe oder vielleicht Gott, bei anderen eine bestimmte Technologie, Dieter Bohlen oder ihr neuer Job.  

Ich habe viele Dinge, an die ich glaube und die zu mir gehören. Zum Beispiel: Ich glaube daran, dass eine einzelne Person die Welt verändern kann.

Komischerweise glauben viele Menschen das nicht: Was macht es schon für einen Unterschied, wie ich mich verhalte? Ob ich mit dem Auto überall hinfahre oder zu Fuß gehe? Ob ich darauf achte, dass mein Spiegelei von einem freilaufenden Huhn kommt? Ob ich jetzt meinen Müll auf die Straße werfe oder nicht?   

Zugegeben, global betrachtet macht es nur einen sehr kleinen Unterschied. Aber es macht eben einen. Jede Veränderung beginnt bei dir selbst. Und persönlich gesehen macht es den vollkommenen Unterschied: Dein Verhalten macht aus, wer du bist.  

Betrachtet man ein Land sieht es ähnlich aus: Was hilft es schon, wenn Deutschland Vorreiter beim Klimaschutz ist, wenn die anderen nicht richtig mitmachen? Warum soll sich die deutsche Wirtschaft an moralischen Werten messen lassen, die andere Länder genauso wenig beachten? Na herrlich, schlechtes Verhalten von anderen als Rechtfertigung für eigenes schlechtes Verhalten. Wenn es die anderen machen, dürfen wir auch. Die Konsequenzen scheren uns einen Dreck. – Wenn keiner als gutes Beispiel voran geht, wird auch keiner folgen. Ich glaube daran, dass auch Länder und Nationen Zeichen setzen können. 

Für solche Ansichten wird man schon mal gerne belächelt. Als gut aussehende Frau zumeist von tumben Männern: Ach, ist sie nicht süß, die Kleine? Mit der würde ich auch gerne mal… Fuck you, bloody ignorants!  

Ich will hier wahrlich nicht den moralischen Zeigefinger schwingen. Ich hab auch schon mit diversen Flugreisen das Klima versaut und meine Salami kam nicht immer von lachenden Schweinen. Es geht nicht um die absolute Askese, es geht um mehr Bewusstheit beim Handeln. Man muss kein Gandhi sein und sein normales Leben aufgeben, um ständig immer nur Gutes zu tun.  

Beginne mit den kleinen Dingen im Alltag. Mach dir Gedanken darüber, was dir wichtig ist und wofür du als Person stehen willst. Und dann handle danach. Und freue dich, wenn du merkst, dass du tatsächlich einen Unterschied machen kannst! 

Und hier noch ein besonders herausragendes Beispiel: Dr. Martin Luther King mit einer seiner berühmtesten Reden, gehalten am 28. August 1963 in Washington. Er hat sicher einen Unterschied gemacht.

Eine Antwort zu “Ein Glaubensbekenntnis

  1. Oder anders gesagt: Du kannst nur dich selbst ändern, aber niemals einen anderen.
    So ist das.
    Liebe Grüße
    von
    Eve. 🙂

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