Deeply disturbing, highly fascinating: The Seven Days of Peter Crumb

I am not a good man.
I am not a bad man.
In seven days I will be dead.
My name is Peter Crumb.

This is what remains…

Diese Worte stehen auf der Rückseite von “The Seven Days of Peter Crumb” von Jonny Glynn. Gefunden und gekauft im April 2007 in einer Buchhandlung in York, gelesen erst jetzt.

Peter Crumb ist ein in jedem Sinne des Wortes verlorener Mann. Er schreibt seine sieben letzten Tage nieder – und die haben es in sich. Noch nie habe ich ein Buch gelesen, in dem so viel Gewalt so detailliert beschrieben wurde. Also Achtung, wer neulich schon vom Tatort mit der Baby-Leiche schockiert war, sollte hiervon die Finger lassen!

Die minutiöse und sachliche Schilderung von schwerer körperlicher Gewalt, Mord und anderen Obszönitäten ist verstörend – und faszinierend. Du willst das Buch nicht weglegen. Du weißt, dass gleich etwas Schlimmes geschehen wird. Und du willst es wissen. Das Buch lebt vom Voyeurismus der Braven – bei mir hat’s funktioniert.

Gäbe es einen Soundtrack zum Buch, müsste dieser Song auf jeden Fall drauf: „The Heart’s Filthy Lesson“ von David Bowie. Trifft für mich die Stimmung des Buches genau.

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