Jedes Buch hat eine Seele

„Willkommen im Friedhof der vergessenen Bücher … Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und davon geträumt haben. Jedesmal, wenn ein Buch in andere Hände gelangt, jedesmal, wenn jemand den Blick über die Seiten gleiten läßt, wächst sein Geist und wird stark.“

Als Daniel als 10jähriger Junge diese Worte von seinem Vater hört, ahnt er nicht, wie sehr der gemeinsame Besuch im Friedhof der vergessenen Bücher sein Leben beeinflussen würde.

Carlos Ruiz Zafón, der Autor des Romans „Der Schatten des Windes“, von dem hier die Rede ist, schreibt vor dem Hintergrund eines tristen Barcelonas der Nachkriegsjahre mit wunderbarer Leichtigkeit über die Fundamente menschlichen Daseins: Freundschaft und Einsamkeit, Hass und Leidenschaft, Verzweiflung und Lust – und vor allem Liebe. Das Buch schafft, was ein Buch schaffen sollte: es lässt den Leser eintauchen in das Leben der Figuren. Man hofft, bangt und trauert mit ihnen. Und wenn es an der Zeit ist, darf man sich auch freuen.

Man kann aus dem Buch vieles mitnehmen, aber wenn ich eine Moral aus der Geschichte ableiten sollte, würde ich sagen: Jeder hat sein Schicksal in der Hand und man sollte kämpfen, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Das gilt natürlich auch für mein eigenes Buch. Das hatte im August ein schweres Los: so gut wie alle Wochenenden verplant, kaum ein freier Abend. Entsprechend ist es nicht weit gediehen. Aber: ich bin weiterhin voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft. J

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