Leicht genommen

Ein Blick auf die Armbanduhr. Schon kurz vor Neun. Jetzt aber schnell! Den Rucksack mit Laptop geschultert, den Fahrradschlüssel geschnappt, los geht’s! Draußen nieselt der Novemberregen. Handschuhe und Schal sind auf der Kommode liegen geblieben.

Ohne nach links und rechts zu sehen mit Tempo auf die Straße. Die scharfe Bremsung des VW Golf bleibt unbemerkt.

Es ist doch ein wenig frisch, also: Hände in die Jackentaschen. Auch die Kurven werden freihändig gefahren. Handzeichen sind ohnehin nicht im Repertoire.

Die Fahrradampel springt auf Rot, gleich fährt der Bus an. Anstatt zu halten: ein kräftiger Tritt in die Pedale. Gerade noch geschafft!

An den Fahrradständern sind leider nur noch ganz hinten Plätze frei. Schon Viertel nach Neun. Jetzt aber schnell!

Auf halbem Weg ins Büro der siedendheiße Gedanke: Das Rad ist nicht abgeschlossen! Kurzes Überlegen. Dann: Schulterzucken. Wird schon nichts passieren.

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