Autorin der Woche (48/2021)

Am 27. November, also letzte Woche Samstag, starb die spanische Schriftstellerin Almudena Grandes im Alter von 61 Jahren an Krebs. Ihr erster Roman „Lulú“ erschien 1989 und wurde in 20 Sprachen übersetzt. Seit 2003 schrieb sie eine wöchentliche Kolumne in der spanischen Tageszeitung El País. Ihr Werk wurde mehrfach ausgezeichnet.

Vor einigen Jahren habe ich „Das gefrorene Herz“ gelesen (erschienen 2009). Ein über 900 Seiten starker Gesellschafts- und Liebesroman, der das Schicksal zweier Familien vom Spanischen Bürgerkrieg und Franco-Diktatur bis in die Gegenwart erzählt. Bei den deutschsprachigen Rezensenten kam das Buch eher mäßig an – zu breit, zu wenig tief, zu viele Klischees, zu viel Herzschmerz. Diese Kritik kann ich ein Stück weit nachvollziehen, dennoch fand ich die Geschichte reizvoll und lesenswert.

Die Süddeutsche Zeitung hat einen interessanten Nachruf auf Almudena Grandes veröffentlicht.

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