Mit etwas Verspätung kommt hier der Freudenfunke für letzte Woche. Gestern Abend bin ich von einem Kurztrip nach London zurückgekommen. In den 1990er Jahren, während meines Studiums, war ich mehrfach dort und habe mein Herz an die Stadt verloren. Mein letzter Besuch war 2007 – vor knapp zwei Jahrzehnten. Nun also endlich wieder. Zum ersten Mal bin ich mit dem Zug angereist, im Eurostar von Brüssel nach St. Pancras in zwei Stunden.
Es ist ja so eine Sache mit Orten, an die man sein Herz verloren hat. Manchmal kehrt man nach vielen Jahren zurück und fragt sich, was einen damals so verzaubert hat. Die Erinnerung hält der Wirklichkeit nicht immer stand. Ich war gespannt, wie es mir mit London ergehen würde.
Die Überschrift verrät die Antwort schon: Vom ersten Moment an fühlte ich mich wieder heimisch. Seltsam eigentlich, denn ich war in London immer nur zu Besuch. Aber manche Verbundenheit lässt sich mit dem Verstand einfach nicht erklären. Man kehrt zurück und spürt: Das Herz ist immer noch da.
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