Archiv der Kategorie: Das Buch

Das Buch ruht, aber …


… alte Bekannte werden gerade wieder zum Leben erweckt. Kamron, der Wolf, muss ein neues Abenteuer in Moranas magischem Wald bestehen. An der Geschichte arbeite ich seit vier Wochen und ich komme überraschend gut voran. Was sehr gut funktioniert: beim Einschlafen über die Figuren, Handlung, Zusammenhänge nachdenken und dann am Stück aufschreiben, was sich im Kopf schon geformt hatte.

 

Ich setze als Ziel, bis Ende Februar die Rohfassung mit der kompletten Handlung fertig zu haben. Der März und der April sind für den Feinschliff da. Ab Mai wird dann wie zuvor häppchenweise hier veröffentlicht. Realistisch oder kühn? Wir werden sehen.

 

Baeume

„Cerca trova“ oder „Ist sie da, die Schlacht von Anghiari?“ – und was wird sonst noch 2009 passieren?


Glücklich im neuen Jahr angekommen, stellt man sich natürlich die Frage: Was wird wohl alles passieren? Gute Vorsätze sind gefasst, diverse Pläne in der Schmiede, so manche Ereignisse bereits bekannt … und der Rest ist ungewiss.

 

Mein Buch liegt immer noch auf Eis; im Dezember habe ich nicht daran gearbeitet. Leider war ich auch ansonsten schreibtechnisch nicht besonders kreativ… Vor ein paar Tagen hatte ich aber eine Idee zu einer Fortsetzung der Geschichte von Kamron, dem Wolf. Kamron kehrt nach Jahren in den magischen Wald zurück. Alles ist verändert. Ein böser Zauberer hat die Macht erlangt. Was kann Kamron ausrichten? – Das wird meine nächste Geschichte.

 

Eine vollkommen andere Geschichte, auf die ich vorhin gestoßen bin, ist die der verschollenen „Schlacht von Anghiari“, ein Gemälde Leonardo da Vincis, das der italienische Kunstwissenschaftler Maurizio Seracini seit 30 Jahren hinter einem Fresko von Vasari im Palazzo Vecchio von Florenz vermutet. So wie es aussieht, könnte er demnächst in der Lage sein, die Existenz von Leonardos Werk beweisen zu können. Das wäre – zumindest für Kunstgeneigte – eines der ganz großen Ereignisse 2009.

 

Schlacht von Anghiari

 

http://www.cbsnews.com/stories/2008/04/17/60minutes/main4023449.shtml

 

http://www.daserste.de/ttt/beitrag.asp?uid=ykn395irpr1h2gzl&cm.asp

 

 

Damn, there are so many other things…


Der November war wirklich kein guter Monat für mein Buch. Insgesamt betrachtet hatte ich eine sehr schöne Zeit, aber zu wenig Zeit zum Schreiben bzw. wenn Zeit war, keine Lust. Ein guter Sonntagnachmittag war dabei, das war auch schon alles. Zwei Szenen sind entstanden und die Storyline hat sich ein Stück weiter erhellt.

 

Letzte Woche hab ich angefangen, eine kleine Weihnachtsgeschichte zu schreiben, mit der ich meine Leserschaft im Advent erfreuen will. Ich habe das Bedürfnis, einmal wieder etwas zu schreiben, das übersichtlich zu einem Ende kommt. Ich möchte häufiger ein fertiges Produkt in virtuellen Händen halten. Mir geistern noch zwei weitere Ideen für Geschichten im Kopf herum; eine schon seit etwa 2 Jahren, die andere seit einigen Monaten.

 

Vielleicht macht es Sinn, das Buch für eine Weile zugunsten kurzer Geschichten zurück zu stellen… I gotta work this out…

 

Was will der Prinz des Sonnenreichs von der Herrin der Tiefe?


Welche Verbindung gibt es zwischen dem Reich unter dem See und dem Kristall des geteilten Gottes? Und wie findet die Heldin ihren Weg ins Mondreich?

 

Mit diesen und anderen Fragen habe ich mich in den letzten Wochen beschäftigt. Na klar, es geht um mein Buch.

 

Die für Oktober angestrebten 10 neuen Szenen hab ich nicht geschafft, aber immerhin 3 und in dem Zuge bin ich eben auf die genannten Fragen gestoßen, die beantwortet werden müssen, damit es mit der Handlung weiter gehen kann. Insgesamt bin ich mit dem letzten Monat zufrieden. Plan für den November: die Fragen beantworten und darauf basierend 7 neue Szenen anlegen. Bin selber gespannt, wie es laufen wird. J

Es hat Geburtstag


Mein Buch ist im September 1 Jahr alt geworden. Die Geburt fand im Zug zum Police-Konzert nach München statt und manifestierte sich durch einen Eintrag in mein Reisetagebuch. Zu dem Zeitpunkt gab es eine diffuse Idee der Heldin und einige wenige Meilensteine bzw. Grundstimmungen der Handlung. Mehr nicht. Seitdem ist einiges geschehen.

 

Die Heldin hat einigermaßen Gestalt angenommen und glücklicherweise ist sie ohne große Mühe nicht ich geworden. Den Plot habe ich grob im Kopf. Die verschiedenen Welten haben einen ganz gut durchdachten Unterbau.

 

Was mich besonders freut: vor gut einer Woche hab ich mich in ein gutes Schema eingefunden, um Szenen zu beschreiben: Ort, Akteure, Handlung und Ziel in kurzen Worten (angelehnt an Sol Stein). So kann ich die Storyline auf einer sinnvollen Detailebene beschreiben, ohne ausformulieren zu müssen. Ich denke, so entsteht ein gutes Gerüst der Handlung.

 

Außerdem stoße ich dabei auf Lücken in der Hintergrundstory oder bei den Charakteren, die gefüllt werden müssen. Der Fortschritt ist noch relativ bescheiden: 6 Szenen sind definiert.

 

Der Plan für Oktober: mindestens 10 weitere Szenen definieren und gefundene Lücken zumindest dokumentieren und bedenken. Mal sehen, was der erste Herbstmonat bringt!

Jedes Buch hat eine Seele

„Willkommen im Friedhof der vergessenen Bücher … Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und davon geträumt haben. Jedesmal, wenn ein Buch in andere Hände gelangt, jedesmal, wenn jemand den Blick über die Seiten gleiten läßt, wächst sein Geist und wird stark.“

Als Daniel als 10jähriger Junge diese Worte von seinem Vater hört, ahnt er nicht, wie sehr der gemeinsame Besuch im Friedhof der vergessenen Bücher sein Leben beeinflussen würde.

Carlos Ruiz Zafón, der Autor des Romans „Der Schatten des Windes“, von dem hier die Rede ist, schreibt vor dem Hintergrund eines tristen Barcelonas der Nachkriegsjahre mit wunderbarer Leichtigkeit über die Fundamente menschlichen Daseins: Freundschaft und Einsamkeit, Hass und Leidenschaft, Verzweiflung und Lust – und vor allem Liebe. Das Buch schafft, was ein Buch schaffen sollte: es lässt den Leser eintauchen in das Leben der Figuren. Man hofft, bangt und trauert mit ihnen. Und wenn es an der Zeit ist, darf man sich auch freuen.

Man kann aus dem Buch vieles mitnehmen, aber wenn ich eine Moral aus der Geschichte ableiten sollte, würde ich sagen: Jeder hat sein Schicksal in der Hand und man sollte kämpfen, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Das gilt natürlich auch für mein eigenes Buch. Das hatte im August ein schweres Los: so gut wie alle Wochenenden verplant, kaum ein freier Abend. Entsprechend ist es nicht weit gediehen. Aber: ich bin weiterhin voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft. J

Kinder, wie die Zeit vergeht


Der Juli ist zu Ende. Und ich habe immerhin die drei Szenen des Buches, die im Urlaub handschriftlich entstanden sind, digitalisiert und dabei ausgeweitet. Und ich bin schon ganz zufrieden damit – natürlich noch nicht mit der Ausformulierung, aber mit dem grundsätzlichen Set up.

 

Sehr viel mehr ist buchmäßig allerdings nicht passiert. Ich habe den Eindruck, dass ich nun als nächsten Schritt erst mal wieder mehr mit den Charakteren als mit der Handlung verbringen muss. Was sind das für Menschen und Wesen, die da vorkommen? Wie handeln, fühlen und denken sie? Und warum? Was treibt sie an? Wovor haben sie Angst?

 

Ziel für August: die vier Personen, die zu Beginn im Zentrum der Handlung stehen, gut durchdenken und sinnvoll dokumentieren. Let’s see how it goes.

 

Hier noch ein Video von Natalie Walker, deren Album „Urban Angel“ ich sehr gern beim Schreiben höre.