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Ein Samstag in München oder: Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken

Glücklicherweise ist München so groß, dass man feierwütige Fußballfans umgehen kann, wenn gewünscht. Wir haben gestern bei schönem Frühlingswetter erst ein ausgiebiges englisches Frühstück genossen und danach den Schlosspark Nymphenburg und den botanischen Garten erkundet.

Die letzten Tulpen blühen, die Rhododendren sind mitten drin, in den Gewächshäusern sind Orchideen zu bewundern und der erste Klatschmohn kann entdeckt werden. Besonders gefreut habe ich mich über eine Tafel mit einem Zitat von Novalis: Wer Schmetterlinge lachen hört, der weiß wie Wolken schmecken. Da jubiliert das poetische Herz!

Auf der Heimfahrt im Zug sind wir mitten in einer großen Gruppe von Teenagern gelandet, anscheinend auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt. Sie waren vor uns und hinter uns, der Duft ihres aufgefutterten Fast Foods um uns herum.

Überwiegend Mädels, vereinzelt Jungs, wohl so um die 15. Sie waren fröhlich und laut. Sie haben sich angeregt bis aufgedreht unterhalten, in ganzen Sätzen und mit eingeschalteten Köpfen. Es ging hauptsächlich darum, welche Musik sie gut finden. Die haben sie dann auch gleich mit vollem Einsatz gesungen.

Und was singen 15-jährige? Sie singen Songs von den Ärzten und den Toten Hosen, von Revolverheld, den Scorpions und Time after Time von Cindy Lauper. Erstaunlich! Schmunzelnd bis grinsend hab ich mir gedacht: Genauso waren wir  auch!

Besteht also Hoffnung?

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