Lyrik der Woche (10/2019)

Dass der Mond aufgegangen ist und die goldnen Sternlein prangen, das wissen wohl die meisten. Interessanter als die erste finde ich die dritte Strophe von Matthias Claudius‘ Abendlied:

Seht ihr den Mond dort stehen?
Er ist nur halb zu sehen,
Und ist doch rund und schön.
So sind wohl manche Sachen,
Die wir getrost belachen,
Weil unsre Augen sie nicht sehn.

Das Abendlied, 1779 zum ersten Mal veröffentlicht, verbreitete sich sehr schnell und nachhaltig im deutschen Sprachraum. Vertont wurde es im Lauf der Zeit laut Wikipedia über 70 Mal, 1790 von Johann Abraham Peter Schulz, und dessen Melodie kennt auch Herbert Grönemeyer.

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