Archiv der Kategorie: Brockhaus der Woche

Brockhaus der Woche (12/2018)

Liebe, Lust und Leidenschaft. Drei unterschiedliche Dinge, die so manches Mal verwechselt werden. Was sagt der Brockhaus dazu?

Liebe, starke Zuneigung, intensive Gefühlsbeziehung, v.a. bezogen auf bestimmte Personen, insbesondere die seel. Bindung an den Geschlechtspartner oder die Familienangehörigen, auch die emotionale Zuwendung zu Mitmenschen allgemein oder eine Haltung zur Welt als Ganzes. Gefühlsmäßige Beziehungen zu anderen Lebewesen (bes. Tiere), Sachen (Geld, Bücher), Tätigkeiten (Musizieren, Kochen) oder Ideen (Wahrheit, Freiheit, Heimat, Natur) fallen ebenfalls unter den Begriff Liebe. Ihre besondere Eigenart gewinnt die als L. bezeichnete zwischenmenschl. Beziehung dadurch, dass ihr Wert, über eine Zweck-Mittel-Überlegung hinausgehend, in der Existenz des Anderen (E. Fromm) oder in der L. selbst erfahren werden kann. L. ist so weder dem Subjekt noch seinem Gegenüber allein zuzuordnen, sondern hat ihren Ort in einem zw. den Liebenden entstehenden Vorstellungs- und Erfahrungsraum, der seinerseits durch seine dialog. Anlage (M. Buber) die Existenz der Beteiligten bestimmt oder verändert. […]

Lust, auf Befriedigung eines stark empfundenen Bedürfnisses oder Mangels (bes. sinnl. und triebhafter Art) zielender Antrieb wie auch die mit der Befriedigung verbundene positive Gefühlsqualität (heftiges, zeitlich begrenztes Glücksgefühl, Freude, Genuss). – In der Psychologie und Philosophie sieht der Hedonismus im Streben nach L. den tiefsten Beweggrund für jegliches (auch sittl.) Handeln. Der Gedanke der psych. Motivation nach dem L.-Prinzip spielte in der Psychoanalyse S. Freuds eine Rolle, später auch in den psychoanalytisch orientierten Richtungen des Neomarxismus (v.a. H. Marcuse).

Leidenschaft, starker Antrieb, übermäßiges Begehren, das das Fühlen und Handeln eines Menschen unabhängig von vernünftiger Einsicht bestimmt.

Brockhaus der Woche (11/2018)

Die Reaktionen auf Kultur können sehr unterschiedlich ausfallen.

Kulturflüchter, Pflanzen- und Tierarten, die nur außerhalb des menschl. Kulturbereichs gedeihen und daher mit dessen Ausbreitung verschwinden; z.B. Elch, Biber, Kranich, Schwarzstorch.

Kulturfolger (synanthrope Arten), Pflanzen- und Tierarten, die aufgrund der günstigeren Lebensbedingungen den menschl. Kulturbereich als Lebensraum bevorzugen. Auch ihre Verbreitung verdanken sie weitgehend dem Menschen; z.B. Ruderal-(Schutt-)pflanzen, Sperling, Amsel und Ratte.

Kulturschock, Bez. für die vom Individuum erfahrene und von ihm zu verarbeitende Konfrontation mit dem Normen- und Wertesystem und den Verhaltensmustern einer fremden Kultur.

Brockhaus der Woche (10/2018)

Achtung, folgender Brockhaus-Eintrag könnte Teile der Bevölkerung verunsichern!

Jagdspinnen (Eusparassidae), Familie großer Spinnen, die ihre Beute ohne Netz im Lauf oder Sprung ergreifen.

Ach du lieber Himmel! GROSSE Spinnen! Die auf mich springen und mich ergreifen! Die mich aussaugen! Und dabei laut schmatzen!

Einzige Art in Mitteleuropa ist die 8-15 mm große Grüne Huschspinne (Micromata virescens).

Eine einzige Art in Mitteleuropa? 8 – 15 Millimeter? Das ist höchstens so groß wie mein Daumennagel. Puh… Einmal durchatmen. Es besteht Hoffnung auf Überleben.

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Brockhaus der Woche (09/2018)

Auf der Doppelseite 360/361 in Band 6 finden sich folgende Einträge:

Idealismus der, versch. philosoph. Grundpositionen: 1) die Lehre, dass es rein geistiges Sein gibt, entweder als das einzig Wirkliche, sodass Stoff und Materie nur abgeleitetes Sein darstellen, oder neben dem Stofflichen, dann aber diesem übergeordnet und es gestaltend. Der Begründer dieses metaphys. I. ist Platon […]; 2) die Lehre, dass die erscheinende Wirklichkeit nicht unabhängig von der geistigen Leistung des erkennenden Subjekts ist oder existiert. Auch dieser erkenntnistheoret. I. ist mannigfach aufgetreten […]; 3) als eth. I. eine Position, der im Ggs. zum eth. Materialismus nicht die Befriedigung materieller Bedürfnisse, sondern die „geistigen“ Werte („Würde“, „Freiheit“, „Einsicht“) als entscheidend für ein Werturteil gelten.

Ideologie [grch.] die, […] Vorstellungen zur Interpretation der Welt in einer von Interessen geleiteten und damit verfälschenden Sichtweise […]. Im marxist. Verständnis dient I. der Aneignung der Welt, der Vermittlung der herrschenden Weltsicht, kann dabei aber dem Geschichtsverlauf gegenüber einen retardierenden (reaktionären) Charakter („falsches Bewusstsein“) annehmen. Die rationalist. I.-Kritik nimmt den wiss. Fortschritt zum Maßstab und sieht im bewussten Einsetzen von I. ein Mittel zur Herrschaftserhaltung. […]

Ideologisierung die, Abkehr von einer um Objektivität und krit. Sachbezogenheit bemühten Denk- und Handlungsweise zugunsten einer als ausschl. Maßstab angenommenen ideolog. Position, v.a. im gesellschaftlich-polit. Feld.

Idiolatrie [grch.] die, Selbstvergötterung.

Idiosynkrasie [grch. „eigentüml. Mischung“] die, 1) Medizin: anlagebedingte Überempfindlichkeit, eine Form der Allergie.
2) Psychologie: hochgradige Abneigung oder Überempfindlichkeit gegenüber Personen, Tieren, Gegenständen, Anschauungen u.a.

Blättert man um auf Seite 362, ist der erste Eintrag:

Idiotie [grch.] die, (Idiotismus), angeborener oder durch frühkindl. Gehirnschädigung erworbener höchster Grad des Schwachsinns. Es besteht Bildungsunfähigkeit.

Große Ausbeute auf kleinem Raum.

 

Brockhaus der Woche (08/2018)

Der Brockhaus weiß auch über scheinbar triviale Dinge Interessantes zu berichten. Beispielsweise über die Haartracht.

Haartracht (Frisur), die Art, in der das Haupthaar oder sein Ersatz getragen wird.
Assyrer und Perser salbten und kräuselten ihr Haar oder trugen wie die vornehmen Ägypter große Perücken. Bei den Griechen gingen die Männer im 5. Jh. v. Chr. zum kurzen Haarschnitt über; die Frauen kannten kunstvolle H. Die Römer trugen bis um 300 v. Chr. langes, danach geschorenes und gesalbtes Haar. Bei den Kelten galt ebenso wie bei den Germanen langes Haar als ein Zeichen männl. Würde und Freiheit. Die Gallier banden das Haar am Hinterkopf zusammen, die meisten Germanen ließen es frei herabwallen, nur die Karolinger (Franken) trugen kurz geschorenes Haar. Im MA trugen die Männer bis ins 14. Jh. langes, gelocktes, zunächst bis auf die Schultern fallendes, dann etwas kürzeres Haar; die Jungfrauen ließen es offen oder zu Zöpfen geflochten herabhängen, verheiratete Frauen verbargen es unter Kopftuch oder Haube. Im 15. und 16. Jh. trugen die Männer meist kurz geschorenes Haar. Bei den Frauen-H. des 15. Jh. war für Dtl. der breite, um den Kopf gelegte Zopf kennzeichnend. In der 1. Hälfte des 16. Jh. hielten die Frauen das Haar am Hinterkopf mit der Netzhaube zusammen; in Dtl. war daneben auch ein Hängezopf üblich. Zu Anfang des 17. Jh. kam für die Männer wieder lang herabfallendes, gelocktes Haar auf. In der 1. Hälfte des 18. Jh. trugen die Frauen eine flachere und schlichtere Frisur, die um 1770 zu einem hohen, gepuderten Aufbau anwuchs. Die Frz. Revolution beseitigte Perücke, Puder, Haarbeutel und Zopf; die Frauen trugen halb offenes, gelocktes Haar, die Männer zunächst langes, dann im 19. Jh. kurz geschorenes Haar mit unterschiedl. Schnitt. In der Zeit des Klassizismus (Biedermeier) folgten grch. Knoten, Tituskopf und Chignon. Im 19. Jh. entstanden schnell wechselnde flache oder hochgetürmte Locken- oder Zopftrachten, z.T. unter freier Benutzung geschichtl. H. 1872 wurde die Ondulations-, 1901 die Dauerwelle erfunden. Nach 1920 kam kurz geschnittenes Haar (Bubi-, Pagenkopf, Herrenschnitt) allg. in Mode. Seit den 1950er-Jahren ist der Wechsel der Haarmode bei Jugendlichen bes. auffallend; oftmals von Musikstars (z.B. E. Presley, The Beatles) kreiert, fanden diese Frisuren, zunächst schichtenspezifisch als zur Schau getragene gesellschaftliche Überzeugung („Langhaarige“) und dann als sog. Look allg. Verbreitung. Hippiebewegung und Studentenrevolte förderten mit langen, oft betont ungepflegten Haaren bei der Jugend eine weit verbreitete Antimode, der erst Ende der 1970er-Jahre von schockierenden Punkfrisuren (grellbunte Haarfarben, Irokesenschnitt) bis hin zur „Skinhead“-Glatze eine neue Ausrichtung gegeben wurde.

Brockhaus der Woche (07/2018)

Heute: „G“ wie Geister.

Geister, selbstständige numinose Wesen im Glauben vieler Religionen, den Zwischenbereich zw. Göttern und Menschen bildend (Dämonen, Engel). Sie werden als immateriell vorgestellt, können jedoch im Volksglauben als Hauchwesen, in menschl. oder tier. Gestalt (z.B. Alb), als Fabelwesen (z.B. Riese, Zwerg, Nixe) oder als Gegenstand sichtbar werden. Die Macht der G. ist auf einen speziellen Bereich beschränkt, sie bewohnen z.B. ein Gebäude (Haus-G., z.B. Kobolde, Trolle), Gewässer (z.B. Nixen, Quellnymphen), Moore, Berge, Wälder oder können Elemente (Feuer-G., Wasser-G., Erd-G., z.B. Gnomen, Wind-G.) oder Naturerscheinungen (Wolken-G.) repräsentieren. Toten- oder Ahnen-G. gelten als Teil des Menschen, der den Tod überdauern, mit den Hinterbliebenen in Verbindung stehen und Einfluss auf deren Wohlergehen oder Unglück nehmen kann. Die G. erscheinen meist in einsamen, schwer zugängl. Gebieten (z.B. Rübezahl im Gebirge, die arab. Djinn in der Wüste) und treten den Menschen als Schutz- oder Plage-G. gegenüber. In der Religionswissenschaft wird der G.-Glaube (Dämonismus, Animismus) als eine primitive Stufe religiöser Verehrung angesehen, die dem Aufkommen einer (personalen) Gottesverehrung vorausgeht. […]

Und da sag noch einer, es gebe keine Geister!

Ein Geistchen ist übrigens nicht das Kind von Mama und Papa Geist, sondern:
Geistchen (Orneodidae), Schmetterlingsfamilie mit rd. 100 Arten mit tief geschlitzten Flügeln.

Geistchen

Geistchen

Brockhaus der Woche (06/2018)

Egal, ob man selber mitmacht oder nicht: Jetzt erreicht er seinen Höhepunkt, der diesjährige Fasching.

Fasching [mhd. vaschanc „Ausschank des Fastentrunks“], => Fastnacht.

Fastnacht [zu ahd. fasta „Fasten(zeit)“ und naht „Vorabend“], urspr. der Abend vor der Fastenzeit, seit dem 15./16. Jh. v.a. die letzten drei Tage, auch die vorhergehende Woche, seit dem 19 Jh. meist die vom Dreikönigstag bis Aschermittwoch dauernde Zeit des Frohsinns, verbunden mit Tanzveranstaltungen, Maskeraden u.a. Vergnügungen, mit Höhepunkt und Ende am F.-Dienstag. […] Die F.-Bräuche des MA. sind bes. gut in den Städten fassbar und hier wesentlich von Erscheinungsformen des öffentl. Festwesens geprägt. Bis ins 14. Jh. dominieren zur F. Reiterspiele der Patrizier, dann entwickelt sich ein vielgestaltiges Maskenbrauchtum (z.B. Schembartlaufen in Nürnberg). Den vielfach groben und exzessiven Brauchhandlugen des Spät-MA. folgen im 16. Jh. neue Schau- und Vorführbräuche der Handwerker. In der Barockzeit blühte die F. als prunkvolles Kostümfest an den Fürstenhöfen und beeinflusste mit ihren motiv. Ausformungen die bürgerl. F. der Städte bis ins 19. Jh. Wichtige Einflüsse auf die künstler. Ausgestaltung kamen seit etwa 1700 aus Italien. […] Vielfach wurde in der Geschichte die „Ventilfunktion“ der F. bedeutsam, etwa im satirisch gewendeten Widerstand gegen kirchl. Institutionen seit dem 15. Jh. oder gegen die frz. Besatzung im Rheinland Anfang des 19. Jh., wovon sich v.a. in Rosenmontagsumzügen (zuerst 1823 in Köln durchgeführt) zeitkrit. Elemente erhalten haben.

Brockhaus der Woche (05/2018)

Beim Buchstaben „E“ fällt die Wahl auf meine Heimatstadt.

Erlangen, kreisfreie Stadt und Verw.sitz des Landkreises E.-Höchstadt in Mittelfranken, Bayern, an der Regnitz, 101400 Ew.; Universität E.-Nürnberg, Landesanstalt für Bienenzucht (Imkerei bereits 1002 erwähnt), Theater, Stadtmuseum, Gemäldegalerie; elektrotechn., feinmechan., Maschinen-, Textil-, Papierindustrie. Hafen am Rhein-Main-Donau-Großschifffahrtsweg. – Barockbauten prägen (auch in der durch Brand 1706 zerstörten Altstadt) das Stadtbild; Schloss mit Schlossgarten (Orangerie, Hugenottenbrunnen), Markgrafentheater (1715-19), zahlreiche Kirchen, Rathaus und ehem. Ritterakademie. – 1002 erstmals erwähnt; 1361 von Kaiser Karl IV. erworben, danach Bau der Altstadt; 1398 Stadtrechtsbestätigung, kam 1402 an die Burggrafen von Nürnberg, in der Folge an die Markgrafen von Kulmbach-Bayreuth, die 1686 für hugenott. Glaubensflüchtlinge die Neustadt mit rechtwinkligem Straßennetz und 1743 die Univ. gründeten, 1791 an Preußen, 1810 an Bayern.

Im 17. Jahrhundert wurden für Flüchtlinge also noch komplett neue Stadtteile gegründet…
Die Landesanstalt für Bienenzucht wurde 2003 übrigens nach Veitshöchheim verlegt.

Manchem mag all das zwar ersprießlich, doch auch ereignisarm und ermüdend vorkommen. Für mich ist Erlangen die Insel der Glückseligen, ein Elysium für die Lebenden.

Elysium (grch. Elysion, elysische Gefilde), grch. Mythos: die Inseln der Seligen am Westrand der Erde, wohin auserwählte Helden und die Söhne der Götter versetzt werden, ohne den Tod zu erleiden. Im Ggs. zu den Schatten im Hades behielten sie hier ihre menschl. Natur und gingen ihren Interessen nach. Später bildete sich der Glaube aus, dass die Frommen und Gerechten nach ihrem Tod in das E. versetzt werden, das nun als Teil des Totenreichs gedacht wurde.

Brockhaus der Woche (04/2018)

Blicke in die Nachrichten des Weltgeschehens lassen oft vermuten, es ginge immer weiter bergab. Statt nach evolutionärer Weiterentwicklung sieht es eher nach Degeneration aus…

Degeneration [lat.] die (Entartung), Biologie: die Abweichung von der Norm im Sinne einer Verschlechterung in der Leistungsfähigkeit und im Erscheinungsbild bei Individuen, Organen, Zellverbänden oder Zellen. Die D. kann auf einer Änderung der Erbanlagen aufgrund von Mutationen, Inzuchtschäden, Domestikation oder Abbauerscheinungen (durch natürl. Verschleiß, Nichtgebrauch bestimmter Organe, Altern, Krankheiten) beruhen. (=> Dekadenz)

Dekadenz [lat.] die (frz. Décadence), Niedergang, Verfall, bes. bei Kulturen. Der Begriff wird insbes. Als ästhet. Kategorie verwendet, v.a. zur Kennzeichnung einer Entwicklungsrichtung innerhalb der europ. Literatur (bes. in Frankreich) gegen Ende des 19. Jh. (Fin de Siècle), der Dekadenzdichtung. Sie entstand aus dem Bewusstsein überfeinerter Kultur als Zeichen einer späteren Stufe des kulturellen Verfalls und vertritt die Welt einer freien, autonomen Ästhetik gegenüber einer Welt von festgefügten Moral- und Wertvorstellungen. Vorbereitet wurde die Dekadenzdichtung u.a. durch Lord Byron, N. Lenau, A. de Musset, G. Leopardi, E.A. Poe und T. De Quincey; das D.-Gefühl gipfelt in der Dichtung C. Baudelaires. Weitere Vertreter waren u.a. in Frankreich J.-K. Huysmans, die frz. Symbolisten, in Österreich P. Altenberg, der frühe H. von Hofmannsthal, der junge R.M. Rilke, in Italien G. D’Annunzio, in England O. Wilde, in Deutschland S. George.

Braucht es etwa Degeneration und Dekadenz, damit etwas Neues hervorgerbacht werden kann?

Brockhaus der Woche (03/2018)

Bietet der Brockhaus einen Lichtblick in der dunklen Jahreszeit? Ja, sogar drei. Die Chariten.

Chariten [ç-, grch.], (Charitinnen), im grch. Mythos Göttinnen der Anmut, Töchter des Zeus und der Eurynome; seit Hesiod als Dreiheit auftretend: Aglaia (Glanz), Euphrosyne (Frohsinn) und Thalia (Glück); von den Römern Grazien genannt.

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Dieses Gemälde von Raffael mit dem Titel „Die drei Grazien“ hängt übrigens im Musée Condé im Schloss Chantilly.

Chantilly [[ʃãtiʹji], Stadt im frz. Dép. Oise, nördlich von Paris, 11500 Ew.; Pferderennen (seit 1834). – Schloss C., bestehend aus Petit (16 Jh.) und Grand Château (1530 und 1876-82), mit dem Musée Condé (Gemäldesammlung); Parkanlagen; Stallungen (1719-35). – 1725-1800 Porzellanmanufaktur.