Monatsarchiv: Juli 2020

Postkarte der Woche (30/2020)

Zwar wohnen wir am Waldrand, aber ein Käuzchen habe ich noch nie rufen hören. Zu Dürers Zeiten könnte es noch deutlich mehr Eulenvögel gegeben haben… Sein Aquarell von 1508 zeigt jedenfalls ein sehr hübsches Exemplar.

Postkarte der Woche (29/2020)

Im dritten Teil von Dürers Tierleben treffen wir einen Lindwurm, eine nicht datierte Zeichnung in einem von Dürers Skizzenbüchern. Akut bedrohlich sieht er nicht aus, finde ich, eher ein wenig erschöpft.

Freundinnen-Wochenende

Reden, reden, reden: über Schule, Jungs und Michael Jackson
Nutella-Toast abends um elf
Reden, reden, reden: über die Bravo, Klamotten und die Scheidung ihrer Eltern
Mau-Mau und Yahtzee die halbe Nacht
Reden, reden, reden: über Pickel, die andren Mädchen und die ersten Küsse
Musik hören, bis es wieder hell wird
Reden, reden, reden: über Filme, Liebeskummer und wie es sein wird, wenn wir erwachsen sind

Postkarte der Woche (28/2020)

Heute: Dürers Tierleben, Teil 2. Der Hirschkäfer, wunderbar detailreich, Aquarell und Gouache, von 1505. Im Römischen Reich wurden die Larven des Hirschkäfers wohl als Delikatesse gegessen und die „Geweihe“ der männlichen Käfer als Amulett getragen. In Deutschland steht der Hirschkäfer heute auf der Roten Liste als „stark gefährdet“. Daran sind jedoch nicht die alten Römer schuld, sondern die Zerstörung von für den Käfer geeigneten Lebensräumen…

Postkarte der Woche (27/2020)

Willkommen bei Dürers Tierleben! Albrecht Dürer (1471-1528) zählt zu den wichtigsten Renaissance-Künstlern. Viele seiner Werke zeigen Tiere – heimische und exotische – und in den kommenden Wochen lernen wir einige von ihnen kennen. Wir starten mit dem Walross, einer aquarellierten Federzeichnung von 1521… mit immensen Stoßzähnen und leicht irrem Blick.

Als Extra zum Start von Dürers Tierleben eine Radierung des Albrecht-Dürer-Hauses in Nürnberg, ab 1509 seine Wohn- und Arbeitsstätte, heute Dürer-Museum (Radierung von Lorenz Richter).