6 Von der Plätzwiese zum Strudelkopf
Almwiesenkühe
Dolomitenrundumsicht
Weltkriegsruinen
7 Damwildgehege beim Hotel Trenker
Fell und Augen braun
Bewegungen anmutig
Vorsichtig und flink

6 Von der Plätzwiese zum Strudelkopf
Almwiesenkühe
Dolomitenrundumsicht
Weltkriegsruinen
7 Damwildgehege beim Hotel Trenker
Fell und Augen braun
Bewegungen anmutig
Vorsichtig und flink

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4 Wöggenalm
Wiese, Wald, Talblick
Kühe bimmeln, Almhirt rät
Rückweg im Regen
5 Pragser Berg
Sonniger Bergkamm
Blick auf St. Veit und Schmieden
Schattiger Waldweg
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3 Hochalpe und Kreuzjoch
Himmel blau, Anstieg
steil, Berge mächtig, Wiesen
saftig, Ziegen kess
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Im vergangenen September haben wir den Urlaub in Südtirol gemacht, der bereits für den Juni 2020 gebucht war – und der damals aus bekannten Gründen nicht stattfinden konnte. Unsere Stationen waren Prags und Lüsen. Ein Souvenir: Viele Fotos und 15 Haikus, die ich nun in sieben Teilen hier veröffentliche.
1 Pragser Wildsee I
Wasser leuchtend klar
Felswände majestätisch
Viele Touristen
2 Pragser Wildsee II
In Vollmondnächten
fährt das einsame Boot der
Sagenkönigin
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Meine kleine persönliche Berichterstattung zum diesjährigen Poetenfest fällt zeitlich bedingt kurz aus: die lang ersehnte Urlaubsreise steht vor der Tür.
Endlich konnte das Poetenfest wieder im gewohnten Rahmen stattfinden, d.h. mit den kostenlosen Lesenachmittagen im Erlanger Schlossgarten. Die entspannte, offene Atmosphäre dort bleibt unübertroffen.
Besonders gefallen haben mir die Lesungen (und Gespräche) von und mit:
Shelly Kupferberg, die in „Isidor“ ihrem Urgroßonkel nachspürt, der von einem unbedeutenden Dorf in Galizien aus bis zum reichen und angesehenen Kommerzialrat im Wien der 1930er Jahre aufsteigt, bis die Nazis alles zerstören.
Gün Tank, die uns in „Die Optimistinnen“ die Geschichte von Gastarbeiterinnen in den 1970er Jahren in Westdeutschland erzählt und damit gleichzeitig Einblicke in die Lebenswelt aller westdeutschen Frauen damals gibt.
Abbas Khider, der mich mit seiner inspirierend frohgestimmten und humorvollen Art einmal mehr beeindruckt hat.
Alexa Hennig von Lange, die in „Die karierten Mädchen“ fiktionale Elemente mit den Lebenserinnerungen ihrer Großmutter verwebt, die 1929 eine Stellung als Lehrerin in einem Kinderheim annimmt, zu dessen Leiterin wird und sich bald mit der völkischen Ideologie der Nazis auseinandersetzen muss.
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Wer im Großraum Erlangen-Fürth-Nürnberg lebt, hat die Fränkische Schweiz als Naherholungsgebiet direkt vor der Haustüre. Diese Woche waren wir für ein paar Tage in Ebermannstadt, haben wandernd die umliegenden Anhöhen und Wälder erkundet. Montags noch im Regen, Dienstag und Mittwoch dann mit zaghaften Sonnenstrahlen hinter dem Saharasand. Winterende, noch nicht ganz Frühlingsbeginn. Gut hat es getan, Körper und Kopf. Manchmal muss man einfach mal kurz raus.
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Die Äste sind noch kahl, die Wiesen blass, doch die ersten Blüten und Bienen sind da und die Vögelchen zwitschern immer eifriger. Bald kommt er, der Frühling!
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Nach Dana Grigorcea, Jenny Erpenbeck und Sharon Dodua Otoo standen am Sonntagnachmittag noch zwei AutorInnen auf meinem Poetenfestprogramm. Zunächst Monika Helfer, die ihre autofiktionale Familiengeschichte mit „Vati“ fortsetzt. Die Leseproben und das Gespräch mit Dirk Kruse waren berührend und machten Lust auf mehr.
Und zum Schluss: Michael Köhlmeier. Er lässt den Kater „Matou“ sieben Leben leben und erzählen, von der französischen Revolution bis in die Gegenwart. Matou ist enorm gebildet und sehr eloquent. Köhlmeiers Leseproben aus dem fast 1000-seitigen Werk und das Gespräch mit Hajo Steinert waren höchst unterhaltsam und fesselnd – so dass der strömende Regen kaum zu spüren war.
Ein sehr schönes Poetenfest habe ich dieses Jahr erlebt und bin an beiden Tagen beglückt nach Haus geradelt; einmal trocken, einmal nass. Dennoch hoffe ich, dass 2022 wieder die offenen Lesenachmittage im Schlossgarten mit ihrem vollkommen einzigartigen Zauber stattfinden können.
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Bis Ende Juli habe ich nicht gedacht, dass es überhaupt ein Poetenfest 2020 geben würde. Doch es gibt eines, dieses Wochenende. Nicht wie gewohnt natürlich, aber logistisch-organisatorisch wohldurchdacht und mit einem sehr umfangreichen Programm.
Meine heißgeliebten Lesenachmittage im Schlossgarten müssen diesmal ausfallen, klar, stattdessen gibt es Lesungen und direkt anschließende Gespräche mit den AutorInnen an verschiedenen Orten in der Stadt. Alle Veranstaltungen kosten Eintritt und haben feste Sitzplätze mit dem nötigen Abstand. Ich hatte mich für zwei Lesungen im Skulpturengarten am Burgberg am Samstagnachmittag entschieden: Monika Helfer, deren Roman „Die Bagage“ ich schon vor einigen Wochen auf meine mentale Einkaufsliste gesetzt hatte, und Peter Stamm mit seinem Erzählband „Wenn es dunkel wird“.
Das Poetenfest feiert dieses Jahr sein 40-jähriges Bestehen und in den ersten Jahren fanden die Lesungen im Burgberggarten statt. So kehrt das Poetenfest – wenn auch ungewollt – im Jubiläumsjahr zurück zu den Wurzeln.
Monika Helfer erzählt in „Die Bagage“ die Geschichte ihrer Großeltern, die als Außenseiter in einem Dorf in Vorarlberg leben. Als 1914 der Großvater Josef zum Kriegsdienst eingezogen wird, bleibt die schöne Großmutter Maria mit den Kindern zurück und ist der Lust der Männer und dem Argwohn der Frauen ausgesetzt. Und dann wird Maria schwanger, mit der Mutter der Autorin… Der Roman ist (auto)biographisch inspiriert, enthält jedoch auch fiktive Elemente und Figuren. Monika Helfers lakonischer Stil gibt den Lesenden Raum und zieht sie gleichzeitig in seinen Bann.
Peter Stamm hat in seinem Band „Wenn es dunkel wird“ elf Erzählungen gesammelt, in denen es um Verwandlungen und Verschwinden geht. Gelesen hat er die Geschichte eines sich anbahnenden Seitensprungs, der unerwartete Wendungen nimmt. Unterhaltsam, leichtfüßig, aber keineswegs oberflächlich, und spannend bis zum Schluss.
Und das war’s diesmal schon, mein Poetenfest. Die Veranstaltungen heute müssen dem Dauerregenwetter trotzen, bei meinen Lesungen gestern war’s glücklicherweise trocken. Ich bin gespannt aufs Poetenfest 2021. Lasst uns die Daumen drücken, dass Corona dabei keine Rolle mehr spielen wird.










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In unserem Wald gibt es viele Lupinen und die starten gerade voll durch. Wir haben sogar einen Lupinenweg, aber ich kann euch verraten: die Lupinen sind rebellisch und wachsen nicht nur dort!









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