Archiv der Kategorie: Futter für Geist und Seele

Azoren-Haikus – Teil 1

Mehr als zwei Wochen haben wir im Juni auf São Miguel, der größten Insel der Azoren, verbracht. Ein wunderbarer Urlaub! Für jeden Tag gibt es ein Haiku und Fotos, selbstgemacht.
Hier Teil 1.

0: Erste Nacht
Wind faucht ums Häuschen
Die Spatzen zwitschern fröhlich
bevor es hell wird

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I: Aussicht in Capelas
Felsen schwarz, Meer blau
aufgewühlt vom starken Wind
Nachmittags: Regen

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II: Durch die Serra Devassa
Auf Höhenpfaden
zu Kraterseen blau, grün, braun
Blick aufs Aquädukt

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III: An der Küste entlang von Capelas nach Calhetas
Gischt spritzt, Blick schweift weit
auf dem hohen Küstenweg
Sonne hell und heiß

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Salzburg im September

An trüben Tagen denkt man gerne an sonnige Ausflüge zurück. Zum Beispiel: Salzburg im September.

Die Mozartstadt ist von München aus mit der Bahn in unter zwei Stunden zu erreichen. Trotz touristischen Gewusels auf den Plätzen und in den Einkaufsgassen kommt Salzburg entspannt und gemütlich daher. Um die Altstadt zu erkunden, braucht es weder Auto noch öffentliche Verkehrsmittel; zu Fuß erlebt man ohnehin am meisten.

Vom Mönchsberg aus genießt man einen wunderbaren Blick über das Domviertel hinüber zur thronenden Festung und jenseits des Flusses auf den Kapuzinerberg. Auf waldigen Wegen spaziert es sich ganz leicht wieder hinunter in die Stadt.

Wer Einkaufen oder einfach nur Schauen möchte, was es alles gibt, der kommt in der Linzer Gasse und rund um die Getreidegasse auf seine Kosten. Besonders spannend fand ich das ´s Fachl: Ein Laden, in dem jede und jeder für kleines Geld ein Fach mieten und darin die eigenen Erzeugnisse feilbieten kann, von Strick- und Häkelware über Schmuck und Taschen bis zu Marmelade und Likör. Ein originelles Konzept, das offenbar auch in Wien, Villach, Linz und Graz aufgeht.

Sehenswert ist der Friedhof St. Peter mit seinen Grabarkaden und vielen gusseisernen Kreuzen. Wirkliche Besinnlichkeit hat es wegen der vielen anderen Touristen allerdings schwer.

Für Leckermäuler ist Salzburg ein sehr guter Ort. Zu empfehlen: Die Original-Mozartkugeln von der Konditorei Fürst, die ihren hohen Preis tatsächlich wert sind. Auch sehr leckere Knödel und Wiener Schnitzel werden in Salzburg serviert. Allein die Salzburger Nockerl konnten mich nicht begeistern. Vielleicht waren die zuckrigen Baiser-Berge einfach nicht fluffig genug gebacken.

Der Mirabellgarten mit seinem Lustschloss lädt zum Flanieren ein. Lustige Gesellen aus Stein trifft man im Zwerglgarten. Und mit einem letzten Blick auf die Festung lässt sich zufrieden Abschied nehmen vom „Herz vom Herzen Europas“ (Hugo von Hofmannsthal).

Weißwein und Eisbein: Wandern im Elsass – Teil 3

Letzte Etappe: Über das Odilienkloster nach Obernai
Erstes Zwischenziel nach einem Aufstieg: Die Ruine der Burg Haut Andlau. Danach gesellte sich bald wieder Regen zu uns – kein willkommener Begleiter. Erst kurz vor dem im 7. Jahrhundert gegründeten Odilienkloster zeigte sich wieder die Sonne – als hätte die Schutzheilige des Elsass ein gutes Wort eingelegt. Die beeindruckende Klosteranlage liegt auf 760 m Höhe auf dem Mont Sainte-Odile und bietet wunderbare Ausblicke.

Darauf der Abstieg nach Ottrott, wo wir gerade noch unser Picknick im Trockenen genießen konnten. Dann wieder: Regen. Und noch mehr Regen. Kurz vor Obernai, dem letzten Ziel unserer Wanderreise, schönster Sonnenschein, als wäre nichts gewesen…

Zum guten Schluss: Stippvisite in Strasbourg
Auf der Heimfahrt mit der Bahn blieben einige Stunden, um Strasbourg zu erkunden. Alles haben wir natürlich nicht gesehen, aber im Münster-Viertel und in Klein-Frankreich war gut Schlendern. Ein gemütlicher Ausklang.

Und das Fazit? Trotz recht vielen Regens und teilweise schrecklich matschiger Wege war’s ein wirklich schöner Urlaub. Die sanfte Landschaft der Weinberge und Wälder, die pittoresken Örtchen, die urigen Burgruinen, das französische Flair und nicht zuletzt das bodenständige Essen und der feine Wein haben das durchwachsene Wetter mehr als aufgewogen. A bientôt!

Weißwein und Eisbein: Wandern im Elsass – Teil 2

Von Riquewihr nach Thannenkirch
Von Riquewihr durch pittoreske Weinberge zunächst nach Ribeauvillé, wo oberhalb drei Burgruinen thronen: St. Ulrich, Girsberg und Haut-Ribeauvillé. Wunderbarer Ausblick nach dem Aufstieg. Weiter durch einen freundlichen Wald, Picknick auf einem Baumstamm, danach käse-satt und ausgeruht ins idyllisch gelegene Thannenkirch.

Über die Haut Koenigsburg nach Châtenois
Die Haut Koenigsbourg ist laut Wikipedia eine der meistbesuchten Sehenswürdigkeiten Frankreichs. Kaiser Wilhelm II. ließ sie in den Jahren 1901–1908 durch den Berliner Architekten und Burgenforscher Bodo Ebhardt restaurieren – das Elsass gehörte damals zum Deutschen Reich. Nach ausgiebiger Besichtigung weiter durch Wald und Weinberge nach Châtenois.

Über Schloss Ortemburg nach Andlau
Ein an sich idyllischer, aber leider verregneter Aufstieg durch Wälder zu Schloss Ortembourg, einer schön gelegenen Ruine. Oben angekommen war das Wetter wieder milde gestimmt und die Sonne hat uns getrocknet.
Matschige, tief zerfurchte Waldwege gegen Ende der Etappe waren wenig erbaulich, ließen uns aber das leckere Abendmenü samt Wein in Andlau umso mehr genießen.

Der Bericht über den letzten Teil der Reise folgt!

Weißwein und Eisbein: Wandern im Elsass – Teil 1

Ohne Flugzeug sollte das diesjährige Urlaubsziel zu erreichen sein. Entspannung, schöne Landschaft und gutes Essen sind ohnehin immer Anforderung. Und so fiel die Wahl auf eine Wanderreise von Ort zu Ort im Elsass.

Anreise mit dem Zug über Strasbourg nach Colmar, die letzten fünf Kilometer mit dem Taxi zum ersten Standort: Turckheim. Strömender Regen am ersten Abend ließ uns schnell die Wahl für das Restaurant fürs Abendessen treffen. Zum Glück: Es war eine gute!

Turckheim – ohne Regen

Die Elsässische Küche zeugt von der Nähe zu Deutschland: Viel Fleisch, vor allem Schwein, deftig zubereitet, die Portionsgrößen oft rustikal. Neben dem berühmten Flammkuchen (gern als Vorspeise serviert) zählen zu den lokalen Spezialitäten: Choucroute garnie (ein Berg Sauerkraut mit fünf verschiedenen Wurst- und Fleischsorten) und Baeckeoffe (ein Schmortopf aus Fleisch, Kartoffeln und Gemüse), ebenso Schäufele und Eisbein sowie der Munster (ein intensiver Käse, der schnell aufdringlich werden kann). Zu reichlich Essen gibt es reichlich leckeren lokalen Wein, vornehmlich Riesling, Pinot Blanc, Pinot Gris und Silvaner.

Diät-Opfer sind im Elsass also falsch. Wer jedoch nach einer Tageswanderung ein kräftiges Essen genießen kann, ist goldrichtig!

Soweit zu den Grundlagen. Und wo ging’s überall lang?

Wanderung rund um Turckheim
Bergauf und bergab durch Weinberge und Wälder; zunächst zur Ruine der Festung Hagueneck, danach nach Eguisheim (eins von vielen pittoresken Fachwerkdörfern, bekannt für seine vielen Storchennester) und weiter zur Hohlandsbourg. Regen im letzten Drittel der Wanderung… Matsch und mein Gemecker… besänftigt durch leckeres Essen und feinen Wein am Abend (siehe oben).

Ausflug nach Colmar
Colmar ist eine sehenswerte kleine Stadt. International bekannt und Highlight im Musée Unterlinden: Der Isenheimer Altar von Matthias Grünewald. Die hübsche Altstadt mit Flüsschen lädt ein zum Flanieren.

Von Turckheim nach Riquewihr
Über Orte mit Namen wie Niedermorschwihr und Katzenthal nach Kaysersberg, dem Geburtsort Albert Schweitzers. Nach einem Parkbank-Picknick weiter nach Riquewihr. Natürlich auf dem Weg wieder: Wälder, Weinberge und Burgruinen.
In Riquewihr: Fachwerkhäuser, gut erhaltene Teile der alten Stadtbefestigung, ein liebevoll eingerichtetes Postmuseum – und viele Touristen.

In Bälde folgt Teil 2.

Mein Erlanger Poetenfest 2016

Auch in diesem Jahr war es wieder der Höhepunkt im Erlanger Kulturkalender. Zum 36. Mal fand das Erlanger Poetenfest statt, wie gewohnt am letzten Wochenende im August.

Auftakt am Freitagabend im Markgrafentheater: „Die Lange Nacht der Ersten Erde“.
Raoul Schrott hat mit „Erste Erde“ ein Epos geschaffen. Aus dem Blickwinkel des Dichters erforscht er die Entstehung und Entwicklung des Universums, der Erde, des Lebens.

Im ersten Teil des tatsächlich langen, aber kurzweiligen Abends erzählte Raoul Schrott über seine Motivation und Herangehensweise, über die Reisen, die er unternommen hat, um das Werk zu schaffen sowie die Menschen, die er dabei getroffen hat. Leseproben gab es auch – die hätten gerne noch länger sein dürfen.

Anschließend bat Raoul Schrott vier Experten aus den Bereichen Molekularevolution, Physik, Paläontologie und Astrophysik auf die Bühne. Was wohl als Gesprächsrunde geplant war, wurde eher zu Kurzvorträgen der jeweiligen Wissenschaftler – das war zwar etwas schade, denn einen tiefergehenden fachlichen Austausch gab es dadurch nicht, spannend war es allemal. Eine außergewöhnliche Veranstaltung und ein gelungener Start!

Beide Lesenachmittage im Schlossgarten waren wunderbar: Vielfältig, abwechslungsreich, spannend.  Meine Favoriten:
Tilmann Rammstedt – Morgen mehr
Der Ich-Erzähler muss dafür sorgen, dass seine Eltern sich kennenlernen, damit sie ihn zeugen können. Seine Mutter stürzt sich allerdings 24 Stunden vor dem einzig möglichen Zeugungstermin in ein amouröses Abenteuer mit einem melancholischen Franzosen und der Vater wird mit einbetonierten Füßen in den Main geworfen. Kann das noch was werden?

Sharon Dodua Otoo – Herr Gröttrup setzt sich hin
Der Text gewann den diesjährigen Ingeborg-Bachmann-Preis. Die 1972 in London geborene Autorin ghanaischer Eltern lebt seit 10 Jahren in Berlin. Ihr Text erzählt von deutscher Pünktlichkeit, eingefahrenen Ehen und unsichtbaren Wesen.

Shida Bazyar – Nachts ist es leise in Teheran
Die Autorin mit iranischen Wurzeln wurde 1988 in Deutschland geboren. In ihrem Roman lässt sie verschiedene Personen einer Familie zu verschiedenen Zeitpunkten (von 1979 bis 2009) an verschiedenen Orten (Iran, Deutschland) zu Wort kommen.

Silke Scheuermann – Wovon wir lebten
Der Protagonist Marten scheint wenig Chancen auf ein „erfolgreiches“ Leben zu haben: die Mutter Alkoholikerin, der Vater lieblos. Dennoch schafft Marten den Aufstieg zum Fernsehkoch. Der Roman ist inspiriert von Dicken’s „Great Expectations“.

Katharina Winkler – Blauschmuck
Blauschmuck, das sind die Blutergüsse, die muslimische Frauen durch die Schläge ihrer Männer oder Väter tragen. Auch die Ich-Erzählerin Filiz, eine Kurdin aus der Osttürkei, trägt Blauschmuck. Sie träumt vom Westen und von Jeans. Doch auch nachdem sie mit ihrem brutalen Ehemann nach Wien kommt, findet sie die erhoffte Freiheit nicht. Sie muss sie sich erst erkämpfen. Erzählt nach einer wahren Begebenheit.

Abbas Khider – Ohrfeige
Es braucht eine Ohrfeige, Fesseln und einen Knebel, damit die Sachbearbeiterin im Ausländeramt dem Flüchtling Karim Mensy zuhört. Endlich hat er Gelegenheit, in Ruhe seine Geschichte zu erzählen. Vor ein paar Jahren habe ich Abbas Khider bei einer Lesung aus „Brief in die Auberginenrepublik“ gehört – und war auch damals schon beeindruckt – vom Autoren wie vom Menschen Abbas Khider gleichermaßen.

Eberhard Rathgeb – Cooper
Es fängt ganz harmlos und idyllisch an: Eine junge Familie mit zwei Töchtern fährt aufs Land, um dort ein Wochenende im neu gekauften Häuschen zu verbringen. Doch das Schicksal hat anderes vor. Es werden schreckliche Dinge geschehen. Welche das sind, kann ich demnächst berichten. Denn gestern habe ich angefangen, das Buch zu lesen.

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Wandern vor der Haustür: Der Berg- & Talpfad rund um Uttenreuth

Die Verwaltungsgemeinschaft Uttenreuth (östlich von Erlangen) hat sich 2015 etwas Feines ausgedacht: Den Berg- & Talpfad durch die vier Ortsteile Buckenhof, Spardorf, Uttenreuth mit Weiher und Marloffstein mit Adlitz und Atzelsberg.

Auf insgesamt 20 km geht es sanft auf und ab, durch Weiden, Wiesen und Wälder und die genannten Orte. In Adlitz lockt der beliebte Biergarten zur Einkehr. Echte Naherholung!

Hier Impressionen von Ende Juli, als das Getreide noch auf den Feldern stand.

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Lesetipp: „Old Filth“-Romantrilogie von Jane Gardam

Edward Feathers ist „Ein untadeliger Mann“ (Titel der deutschen Übersetzung des ersten Bandes, englisch: „Old Filth“): Geboren in Malaysia, als dieses noch zum British Empire gehört; aufgezogen von lieblosen Pflegeeltern in Wales; später höchst erfolgreicher und respektierter Anwalt in Hong Kong; treu geliebt von seiner Ehefrau Betty, mit der er die letzten Jahre in Dorset verbringt, auf ein scheinbar makelloses Leben zurückblickend. Bettys plötzlicher Tod bringt die Fassade jedoch zum Wackeln und lässt tief Vergrabenes ans Licht treten.

Der Clou an Jane Gardams liebenswürdig und witzig geschriebener Trilogie ist die Erzählweise: Im ersten Band steht Edward Feathers im Mittelpunkt. Im zweiten (englisch: „The Man with the Wooden Hat“, deutsch: „Eine treue Frau“) erleben wir die Geschichte aus Bettys Perspektive und im dritten Buch („Last Friends“) kommt Terence Veneering, Edward Feathers lebenslanger Rivale, zu Wort.

Mit jedem Band lernen die Leser die Figuren besser kennen. Charaktere erscheinen dadurch in neuem Licht und gefasste Meinungen müssen revidiert werden. Eine wunderbare Leseerfahrung, für die man auch im echten Leben immer offen sein sollte.

Old-Filth-Trilogy

Das ABC des Sammelns

Sammeln ist eine Kernaufgabe von Museen. Aber das Sammeln ist erst der Anfang: Gegenstände wollen auf Echtheit geprüft, inventarisiert, hinsichtlich ihrer Aussagekraft befragt, vielleicht auch restauriert werden. Die Passung in ein Ausstellungskonzept entscheidet am Ende darüber, ob ein Museumsding in der beleuchteten Vitrine oder im dunklen Depot landet.

Die Sonderausstellung im Erlanger Stadtmuseum führt unterhaltsam von A bis Z durch die Kulturtechnik des Sammelns und zeigt dabei spannende und kuriose Stücke. Darunter: ein signiertes Klingonenschwert, der letzte Erlanger Wolf und zwei Telefon-Modelle, die ich selbst im Alltag benutze (eines mobil, das andere im Büro).

Wer das ABC des Sammelns sehen will, muss sich sputen: nur noch bis zum 10.01.2016 im Erlanger Stadtmuseum.

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Klee und Kandinsky im Kunstbau (Lenbachhaus)

Paul Klee (1879 – 1940) und Wassily Kandinsky (1866 – 1944) lernen sich 1911 als Nachbarn in Schwabing kennen. Kandinsky bringt Klee zum Blauen Reiter. 1922 treffen sie sich als Lehrer im Bauhaus wieder. Sie werden Freunde und treten in einen intensiven künstlerischen Austausch. Schon 1925 ist der Einfluss der Nationalsozialisten so groß, dass das Bauhaus von Weimar nach Dessau umsiedeln muss. Klee und Kandinsky können weiterarbeiten und wohnen in den von Walter Gropius neuerrichteten Meisterhäusern Tür an Tür. 1933 erklären die Nazis moderne Kunst als entartet und Klee und Kandinsky sind zur Emigration gezwungen. Kandinsky geht nach Paris, Klee in die Schweiz. Beiden gelingt ein Neubeginn mit imposanten Spätwerken. Klee stirbt 1940 nach schwerer Krankheit. Auch Kandinsky erlebt das Kriegsende nicht, er stirbt 1944.

Die Sonderausstellung „Klee & Kandinsky. Nachbarn, Freunde, Konkurrenten“ ist spannend und sehenswert, auch wenn man kein ausgesprochener Kunstexperte ist. Sie zeigt Werke von der Zeit des Blauen Reiters bis zum Lebensende. So wird die enorme individuelle Entwicklung der beiden Künstler sichtbar. Ebenso treten Parallelen wie auch Unterschiede zwischen den Werken zutage. Und wie immer, wenn es um das Leben während des Nationalsozialismus geht, schwingen Entsetzen und Wut über die unfassbare Ignoranz und Brutalität dieses Verbrecherregimes mit.

Die Ausstellung läuft bis zum 24.Januar 2016 im Kunstbau, der dem Lenbachhaus zugehörig ist. Und weil Fotografieren nicht erlaubt ist, hier stattdessen einige Impressionen von der Isar und dem Foyer im Lenbachhaus.

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