Archiv der Kategorie: Das Buch

Was will der Prinz des Sonnenreichs von der Herrin der Tiefe?


Welche Verbindung gibt es zwischen dem Reich unter dem See und dem Kristall des geteilten Gottes? Und wie findet die Heldin ihren Weg ins Mondreich?

 

Mit diesen und anderen Fragen habe ich mich in den letzten Wochen beschäftigt. Na klar, es geht um mein Buch.

 

Die für Oktober angestrebten 10 neuen Szenen hab ich nicht geschafft, aber immerhin 3 und in dem Zuge bin ich eben auf die genannten Fragen gestoßen, die beantwortet werden müssen, damit es mit der Handlung weiter gehen kann. Insgesamt bin ich mit dem letzten Monat zufrieden. Plan für den November: die Fragen beantworten und darauf basierend 7 neue Szenen anlegen. Bin selber gespannt, wie es laufen wird. J

Es hat Geburtstag


Mein Buch ist im September 1 Jahr alt geworden. Die Geburt fand im Zug zum Police-Konzert nach München statt und manifestierte sich durch einen Eintrag in mein Reisetagebuch. Zu dem Zeitpunkt gab es eine diffuse Idee der Heldin und einige wenige Meilensteine bzw. Grundstimmungen der Handlung. Mehr nicht. Seitdem ist einiges geschehen.

 

Die Heldin hat einigermaßen Gestalt angenommen und glücklicherweise ist sie ohne große Mühe nicht ich geworden. Den Plot habe ich grob im Kopf. Die verschiedenen Welten haben einen ganz gut durchdachten Unterbau.

 

Was mich besonders freut: vor gut einer Woche hab ich mich in ein gutes Schema eingefunden, um Szenen zu beschreiben: Ort, Akteure, Handlung und Ziel in kurzen Worten (angelehnt an Sol Stein). So kann ich die Storyline auf einer sinnvollen Detailebene beschreiben, ohne ausformulieren zu müssen. Ich denke, so entsteht ein gutes Gerüst der Handlung.

 

Außerdem stoße ich dabei auf Lücken in der Hintergrundstory oder bei den Charakteren, die gefüllt werden müssen. Der Fortschritt ist noch relativ bescheiden: 6 Szenen sind definiert.

 

Der Plan für Oktober: mindestens 10 weitere Szenen definieren und gefundene Lücken zumindest dokumentieren und bedenken. Mal sehen, was der erste Herbstmonat bringt!

Jedes Buch hat eine Seele

„Willkommen im Friedhof der vergessenen Bücher … Jedes einzelne Buch hat eine Seele. Die Seele dessen, der es geschrieben hat, und die Seele derer, die es gelesen und erlebt und davon geträumt haben. Jedesmal, wenn ein Buch in andere Hände gelangt, jedesmal, wenn jemand den Blick über die Seiten gleiten läßt, wächst sein Geist und wird stark.“

Als Daniel als 10jähriger Junge diese Worte von seinem Vater hört, ahnt er nicht, wie sehr der gemeinsame Besuch im Friedhof der vergessenen Bücher sein Leben beeinflussen würde.

Carlos Ruiz Zafón, der Autor des Romans „Der Schatten des Windes“, von dem hier die Rede ist, schreibt vor dem Hintergrund eines tristen Barcelonas der Nachkriegsjahre mit wunderbarer Leichtigkeit über die Fundamente menschlichen Daseins: Freundschaft und Einsamkeit, Hass und Leidenschaft, Verzweiflung und Lust – und vor allem Liebe. Das Buch schafft, was ein Buch schaffen sollte: es lässt den Leser eintauchen in das Leben der Figuren. Man hofft, bangt und trauert mit ihnen. Und wenn es an der Zeit ist, darf man sich auch freuen.

Man kann aus dem Buch vieles mitnehmen, aber wenn ich eine Moral aus der Geschichte ableiten sollte, würde ich sagen: Jeder hat sein Schicksal in der Hand und man sollte kämpfen, wofür es sich zu kämpfen lohnt.

Das gilt natürlich auch für mein eigenes Buch. Das hatte im August ein schweres Los: so gut wie alle Wochenenden verplant, kaum ein freier Abend. Entsprechend ist es nicht weit gediehen. Aber: ich bin weiterhin voller Hoffnung auf eine glänzende Zukunft. J

Kinder, wie die Zeit vergeht


Der Juli ist zu Ende. Und ich habe immerhin die drei Szenen des Buches, die im Urlaub handschriftlich entstanden sind, digitalisiert und dabei ausgeweitet. Und ich bin schon ganz zufrieden damit – natürlich noch nicht mit der Ausformulierung, aber mit dem grundsätzlichen Set up.

 

Sehr viel mehr ist buchmäßig allerdings nicht passiert. Ich habe den Eindruck, dass ich nun als nächsten Schritt erst mal wieder mehr mit den Charakteren als mit der Handlung verbringen muss. Was sind das für Menschen und Wesen, die da vorkommen? Wie handeln, fühlen und denken sie? Und warum? Was treibt sie an? Wovor haben sie Angst?

 

Ziel für August: die vier Personen, die zu Beginn im Zentrum der Handlung stehen, gut durchdenken und sinnvoll dokumentieren. Let’s see how it goes.

 

Hier noch ein Video von Natalie Walker, deren Album „Urban Angel“ ich sehr gern beim Schreiben höre.

 

Die Tage sind zwar lang…

 

… aber ein Monat dauert nicht wirklich länger als im Winter. Entsprechend geht es mit dem Buch jetzt auch nicht schneller voran. J

 

Immerhin hab ich im Urlaub geschafft, was ich mir vorgenommen hatte: drei Szenen sind in rohester Rohform und in leidlich leserlicher Schrift zu Papier gebracht. Gerade eben hab ich die erste Szene digitalisiert und dabei schon ein wenig bearbeitet.

 

Ziel für Juli: gleiches mit den anderen beiden Rohszenen tun; noch eine weitere Szene, die im Kopf ist, aufschreiben und dann die Storyline weiter spinnen.

 

Im Urlaub war’s übrigens ganz hervorragend, hab auch ein paar Ideen für Blog-Artikel mitgebracht. Der Eintrag „Ein Gespräch“ ist ebenso unter der Sonne Südfrankreichs entstanden. Nun brauch ich nur noch üppig Muse.

 

Geht noch was?


Wenn mein Buch ein Baby wäre, würde ich mir langsam Sorgen darum machen, weil es im letzten Monat so gut wie gar nicht gewachsen ist. Wenig verwunderlich, ich hab’s auch kaum gefüttert. Aber da es ein Buch und kein Baby ist, mach ich mir keine Sorgen. So ist es eben.

 

In einer Woche werde ich meinen wohlverdienten Urlaub an der Azurküste antreten und ich habe den Plan, dort die ersten zwei bis drei Szenen in einem ersten Wurf zu schreiben. Die Charaktere und auch die Ideen zu den Szenen sind soweit ausgegoren, dass ich mich ans Texten machen kann. Das ist ein angemessenes und erreichbares Ziel.

 

I’ll keep you informed. J

It’s all in my head…


Der April ist vorbei. Und wie steht es mit dem Buch? Sehr viel „Messbares“ kann ich nicht vorweisen.

 

Ich hab recht wenig Zeit auf die Charaktere selbst verwendet, sondern eher über die Geschichte, vor allem den Anfang, nachgedacht. Es wird ja verschiedene Welten und damit auch Parallelhandlungen geben. Wann kommt welche ins Spiel? Was erfährt der Leser wann? Was muss ich in Rückblenden erzählen? Was sind die objektiven Geschehnisse und wie erscheinen diese dem Leser und der Hauptperson (zunächst)? Wann finden beide „die Wahrheit“ heraus? Da ist schon einiges passiert, aber fast ausschließlich in meinem Kopf, nicht niedergeschrieben.

 

Dann hab ich mir auch noch recht viele Gedanken darüber gemacht, in welcher Form ich weiter vorgehe. Einfach alles in ein Word-Dokument zu schreiben, wird mich auf Dauer nicht weiter bringen. Da hat man einfach keinen Überblick. Ich werde versuchen, Szenen und Ereignisse ganz altmodisch mit der Hand auf kleine Kärtchen zu schreiben, die ich dann als so eine Art Mindmap auslegen und herumschieben kann.

 

Der Aufruf nach Namensvorschlägen gilt übrigens weiterhin. Ich freue mich über Ideen. Gerne auch per Mail oder persönlich, wenn jemand nicht ins Blog schreiben möchte.

Fertig!

Im März habe ich jede zweite Nacht durchgearbeitet und kann nun stolz behaupten, dass das Buch fertig ist! – Okay, ist ein Aprilscherz…In Wirklichkeit sieht’s so aus: Hab irgendwie wieder weniger gemacht als gedacht. Mal ehrlich, das wird in jedem Monat, in dem ich ganz normal zur Arbeit gehe, so sein. Ich kann und will auch nicht mein gesamtes Freizeitdasein dem Buch widmen. Darum bleibt fürs Schreiben potenziell gar nicht mehr so arg viel Zeit… 

Wie dem auch sei: Ich habe am Charakter und v. a. an der Familiengeschichte der Heldin gearbeitet. Richtig ausgereift ist sie aber noch lange nicht. Ich muss sie noch besser kennen lernen. Sie braucht noch ein paar markante Eigenschaften, die sie zu einer echten Persönlichkeit machen und die ihr Handeln, Denken und Fühlen authentisch werden lassen. 

Auch mit den Charakteren der anderen Welten ist es ein Stück voran gegangen. Zentrale Personen, ihre Grundmotive und Rollen sind angelegt. Auch einige Intrigen und dunkle Absichten für spannende Wendungen sind ausgedacht. Neben dem einen Word-Dokument mit der bisherigen Stoffsammlung habe ich Schaubilder angelegt, um die Personen inkl. Ultrakurzbeschreibung und ihr Verhältnis zueinander übersichtlicher als im Fließtext darzustellen.   

Plan für April: Charaktere in allen Welten weiter ausarbeiten, weitere Charaktere erfinden und parallel dazu Ideen für die Geschichte entwickeln. Übrigens, wer tolle Ideen für Namen hat, gerne her damit. Es sind Königsfamilien, Helden, Schurken, magische Wesen verschiedener Ausprägung, Gottheiten und andere Gestalten des Alltags zu besetzen.

War da nicht noch was?

Der Februar war nicht wirklich ein erfolgreicher Monat, was das Buch angeht. In meiner ohnehin nicht zu üppig gesäten Freizeit hat mich die Muse nur wenige Male geküsst… Ein bisschen was ist aber schon passiert:

  • Der Charakter der Heldin ist ein Stück weiter gekommen. Sie hat ein Thema bekommen, das bei ihrer Entwicklung im Verlauf der Geschichte im Mittelpunkt stehen wird. Einer meiner alten Professoren hätte dabei von Dämonen gesprochen. Gemeint sind damit die Motive und Entwicklungsthemen, die sich aus der Geschichte einer Person und ihrem aktuellen Umfeld ergeben; also das, was die Person in ihrem Handeln antreibt und beschäftigt. Das ist alles noch nicht ausreichend ausgearbeitet, aber der Grundstein ist gelegt.
  • Es gibt jetzt eine Auflistung der ersten fünf, sechs Szenen; d.h. ein grobes Gerüst für den Beginn der Geschichte steht. Aber auch hier ist noch nichts ausformuliert.
  • Ich habe einige Kapitel aus einem sehr praxisbezogenen Buch über das Schreiben gelesen und mir ein paar gute Tipps mitgenommen. 

Aufgaben für den März:

  • Die Heldin verfeinern; ihre Vorgeschichte und aktuelle Situation detaillierter konstruieren, um Tiefe zu schaffen und Logik sicherzustellen.
  • Die andere Welt, die im Februar so gut wie gar nicht weiter gekommen ist, bearbeiten; Mythologie weiterentwickeln und Schlüsselcharaktere anlegen. 

Ans Buch gedacht hab ich jeden Tag. Davon schreitet es natürlich nicht wirklich voran. Nun gut, mal sehen, was der erste Frühlingsmonat bringt… Danke wieder an alle, die nachgefragt haben. J

Und, was macht das Buch?

Ganz brav wie angekündigt hier der erste Statusbericht zu meinem privaten Hauptprojekt „Ich schreibe ein Buch“. 

Die letzten Tage waren relativ produktiv, wenn man bedenkt, dass ich auch abends häufiger arbeitstechnisch eingespannt war.  

Ich habe an der mythologischen Entstehungsgeschichte der anderen Welt gearbeitet. Als Grundlage für eine logische Handlung muss die andere Welt in relevanten Aspekten so ausgefeilt wie möglich beschrieben werden. 

Außerdem habe ich mir einige Namen ausgedacht (u. a. für die Heldin), was immer recht zeitaufwendig ist. Namen müssen gut gewählt sein; sie sollen die Figur treffend benennen und oft möchte ich auch noch eine persönliche Assoziation unterbringen. Zudem habe ich die Namensideen auch gleich gegoogelt; nicht dass meine Hauptperson denselben Namen hat wie Paris Hiltons Hündchen.  

Das mit der täglichen Arbeit habe ich nicht hingekriegt; das war ehrlich gesagt auch nicht zu erwarten… Der Vorsatz bleibt. Ich hab aber bestimmt mindestens einmal am Tag an das Buch gedacht. Ist doch auch schon was. 

Nächste Ziele: 

  •  weiter mit der Mythologie der anderen Welt voranschreiten 
  •  den Charakter und das bisherige Leben der Heldin ausarbeiten
  •  Schlüsselcharaktere der anderen Welt anlegen  

Es haben mich tatsächlich mehrere Leute nach dem Fortschreiten des Buchs gefragt. Vielen lieben Dank dafür. J